Kohlebrand Rusendorf – Fragen und Antworten
Am 27. Juni 2026 kam es zwischen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain zu einem Brandereignis auf einer stillgelegten Fläche des ehemaligen Tagebaus Rusendorf. Nachdem der oberflächliche Vegetationsbrand weitgehend gelöscht war, ging die Verantwortung für das Areal am 3. Juli von der Feuerwehr auf die Lausitzer und Mitteldeutsche Braunkohleverwaltungsgesellschaft (LMBV) als Flächeneigentümerin über.
Über die Lage und weiteren Schritte zur Brandbekämpfung informierte die LMBV gemeinsam mit der Stadt Meuselwitz, dem Landkreis Altenburger Land und dem Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) auf der Informationsveranstaltung am 4. August in Meuselwitz. Eine der größten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ist weiterhin die starke Geruchsbelästigung und die damit verbundene Befürchtung gesundheitlicher Folgen aufgrund des Rauches der weiterhin brennenden Fläche.
Noch in derselben Woche hat die Stadt Meuselwitz mit Unterstützung durch das Landratsamt daher einen Auflagenbescheid zur Erweiterung der Messarbeiten an die Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) versandt. Die LMBV nimmt zwar täglich Luftmessungen vor und die bisher dort gemessenen Werte sind unauffällig, dennoch soll ein externer zugelassener Sachverständiger einen Mess-Plan mit erweiterten Parametern erstellen, um Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger sowie den Landkreis zu erhalten.
Im Folgenden werden die meist gestellten Fragen an das Landratsamt und die dazu gehörigen Antworten zusammengefasst:
