Mehr Museum im Schulalltag
[01.03.2010]
Das Lindenau-Museum und das Christliche Spalatin-Gymnasium haben sich an dieser bundesweiten Ausschreibung beteiligt. Aus fast 150 Bewerbungen, die die unterschiedlichsten Partnerschaften zwischen Schule und Museum beschreiben, wurden 16 besonders kreative Beispiele ausgewählt.
Lindenau-Museum und Spalatin-Gymnasium sind nun seit vergangener Woche ganz offiziell ein innovatives Tandem und werden in den nächsten beiden Jahren das Bundesland Thüringen repräsentieren.
Ziel des Projektes „schule@museum“ ist es, Schüler für die Institution „Museum“ zu begeistern, sie durch kulturelle Teilhabe an gesellschaftspolitische Themen heranzuführen und den Unterricht durch kulturelle Bildung zu bereichern. Genau das praktizieren die beiden Altenburger Einrichtungen schon seit fünf Jahren gemeinsam.
Damals wurde in einer Kooperationsvereinbarung festgelegt, dass für alle Schüler der Klassenstufe 6 jeweils für ein Schulhalbjahr der Kunstunterricht im Lindenau-Museum stattfindet. Aber auch solch eine erfolgreiche Kooperation bedarf von Zeit zu Zeit der Evaluation. Und genau hier wollen die Altenburger ansetzen. Sie versprechen sich von den Workshops mit Experten und dem fachlichen Austausch mit anderen Tandems neue Impulse und Ideen in der Kunstvermittlung zu erhalten, damit auch in Zukunft Museen als lebendige Bildungsstätten genutzt und begriffen werden.
Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des BDK-Fachverbandes für Kunstpädagogik, des Bundesverbandes Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung, des Deutschen Museumsbundes und der Stiftung Mercator, die das gesamte Vorhaben für alle ausgewählten Teilnehmer mit 132.000 € fördert.
Angelika Wodzicki,
Lindenau-Museum Altenburg