Altenburger Lindenau-Museum im Aufbruch

[02.02.2017]

Altenburg. Zu Beginn des neuen Jahres blickt das Altenburger Lindenau-Museum zuversichtlich in die Zukunft. Vor allem durch den viel diskutierten Direktorenwechsel war 2016 ein turbulentes Jahr. Doch spätestens seit dem Amtsantritt von Dr. Roland Krischke am 1. November 2016 hat sich das Haus wieder ganz seinen Aufgaben zugewandt und bereitet sich auf wichtige Monate der Entscheidung vor. Dr. Roland Krischke plant, im Frühjahr 2017 eine Neukonzeption für das Lindenau-Museum vorzulegen, in der vor allem die dringliche Depotfrage zur Sprache kommen wird, aber auch eine erste Struktur für die Sanierung und Neueinrichtung.

Das Lindenau-Museum In diesem Zusammenhang spielt auch die geplante Stiftungsgründung eine wichtige Rolle. Der Bund, der Freistaat Thüringen sowie der Landkreis Altenburger Land als Träger des Museums haben ihre Bereitschaft erklärt, das Lindenau-Museum noch stärker als bisher zu unterstützen.
Im vergangenen Jahr haben 17.211 Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Lindenau-Museum besucht. Der leichte Besucherrückgang gegenüber 2015 ist dem Umstand geschuldet, dass einige Bereiche des Museums über Monate hinweg wegen der rund 650.000 Euro teuren Dachsanierung nicht zugänglich waren; die Ausstellungstätigkeit musste eingeschränkt werden. Es gab 264 Führungen durch das Museum sowie eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Vorträge, Künstlergespräche, Konzerte, Lesungen und Familiensonntage. Vier thematische Sonderausstellungen sorgten für reges Besucherunteresse.

Museumsdirektor Dr. Roland Krischke Das Museum konnte sich dabei auch über viele Gäste aus Kultur und Politik freuen, darunter die Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow und Dr. Birgit Klaubert, Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport. Mehrfach war auch Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Kultur-, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei des Freistaats Thüringen Gast im Museum, um mit den Mitarbeitern des Museums, Stadträten und Kreistagsabgeordneten und natürlich dem Förderkreis über die weitere Entwicklung des Hauses zu diskutieren.
Auch außerhalb der Landkreisgrenzen sorgte das Museum vergangenes Jahr für Furore, fungierte als Botschafter des Altenburger Landes, denn regelmäßig erreichen das Haus Leihanfragen von Museen aus der ganzen Welt. Und so waren in 2016 unter anderem zwei Werke von Sandro Botticelli in Berlin und London zu sehen, 27 italienische Tafelbilder in Vaduz, drei italienische Tafelbilder in Utrecht und ein Gemälde von Pietro Perugino in Frankfurt Main.

Mit einem spannenden Ausstellungsprogramm wartet das Museum auch in diesem Jahr wieder auf: Bis 5. März: Altenbourg in Altenburg – Die Schenkung Pfäffle und die Stiftung Gerhard Altenbourg. Bis 26. Februar: Einblicke – Malerei, Grafik, Keramik und Plastik aus Kursen des Studios Bildende Kunst. 19. März bis 9. Juli: Freunde im Atelier – Conrad Felixmüller und sein Kreis. 1. März bis 11. Juni: Sacri Monti – Fotografien von Bertram Kober. 2. April bis 2. Juli: Palmyra – Zerstörte Erinnerung. 23. Juli bis 15. Oktober: Bella Italia – Das Museum Haus Cajeth, Heidelberg, zu Gast im Lindenau-Museum. 3. September bis 29. Oktober: Altenburger Trialog – Junge Kunst in alten Räumen. 19. Oktober bis 29. Oktober: Pro Lindenau – Eine mäzenatische Aktion des Förderkreises „Freunde des Lindenau-Museums“. 12. November bis 28. Januar 2018: Pia Fries – Gerhard-Altenbourg-Preis 2017.

Jana Fuchs
Öffentlichkeitsarbeit

↑ nach oben

Kontaktdaten
Landratsamt Altenburger Land
Lindenaustraße 9
Telefon: 03447 586-0
Telefax: 03447 586-100
E-Mail:landratsamt@altenburgerland.de
Pressesprecherin: Jana Fuchs
Telefon: 03447 586-273
Telefax: 03447 586-277
E-Mail:oeffentlichkeitsarbeit@altenburgerland.de
Weitere News...
Musikschüler bei Wettbewerben erfolgreich
1. Mai – Tag der offenen Tür im Landestheater Altenburg
„Vorbildliche“ Ausstellung im Lichthof des Landratsamtes
Neues Netzwerk für Frühe Bildung
Aktionstag für Gründer und Unternehmen
Landrätin Sojka zur Kreisfreiheit Geras und zum Kreisstadtstatus Altenburgs: „Ich freue mich, dass unsere Argumente überzeugt haben“
Fachdienst Allgemeiner Sozialer Dienst geschlossen
Chortreffen in Altenburg
Mietschulung für Zugewanderte gestartet
Rede der Landrätin zum Jahresempfang am 31. März 2017