Wettbewerb „Starke Schule“: Förderzentrum Schmölln holt zweiten Platz

[02.02.2017]

Schmölln/Erfurt. Das Staatliche regionale Förderzentrum Schmölln hat den mit 3.500 Euro dotierten zweiten Platz beim Landesentscheid des bundesweit größten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ geholt.

Bei der Preisverleihung in Erfurt zeigen die Schüler des Schmöllner Förderzentrums, dass sie gemeinsam stark sind. Foto: Gemeinnützige Hertie-Stiftung/dominik buschardt fotografie Vor allem das erfolgreiche Schul- und Beratungskonzept zur individuellen Lernentwicklung und Berufsorientierung von Schülern mit erhöhtem Förderbedarf war ausschlaggebend für die Auszeichnung. Neben dem Geldpreis profitiert die Schule auch von der Aufnahme in ein länderübergreifendes Netzwerk der prämierten Schulen. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleitungen hier Zugang zu zahlreichen akkreditierten Fortbildungen zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung. Das Netzwerk hat sich zu einem Forum entwickelt, in dem sich die engagiertesten Lehrkräfte Deutsch­lands austauschen, weiter qualifizieren und über Bundeslandgrenzen hinweg zusammen an der Schule von morgen arbeiten.

Die Montessorischule Jena holte beim Landesentscheid den ersten Platz und kämpft für Thüringen um den Bundessieg, die Staatliche Regelschule „Bertha von Suttner“ in Hörsel sicherte sich den dritten Preis. „Die prämierten Schulen gestalten ihre pädagogische Arbeit so, dass alle Jugendlichen ihren Stärken entsprechend gefördert werden. Damit leisten sie wertvolle Unterstützung für den wichtigen Übergang von der Schule in die Ausbildung und das Berufsleben. Die Schulen sind so nicht nur Lern-, sondern auch Lebensorte“, erklärte Thüringens Bildungsstaatssekretärin Gabi Ohler bei der Preisverleihung am 23. Januar 2017 in Erfurt.

Der Wettbewerb „Starke Schule“ prämiert die herausragende Arbeit, die Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt. Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den rund 500 Einsendungen hat die Jury mit Expertinnen und Experten aus Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt.

Tom Kleinfeld
Öffentlichkeitsarbeit

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