Der 24. Deutsche Mühlentag wird an der Bockwindmühle im Altenburger Land eröffnet

[15.05.2017]

Um die Bockwindmühle wird es ein großes Festgelände geben Dieser besondere Tag wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung ins Leben gerufen und findet jährlich am Pfingstmontag statt. Ziel des Mühlentages ist es, zusammen mit dem Denkmalschutz die alte Kulturtechnik des Müllerns wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung zurückzubringen und die Mühlen als technische Denkmäler zu begreifen und zu erhalten. Hierfür sind am Mühlentag bundesweit über eintausend teilnehmende Wind- und Wassermühlen für Besichtigungen und Führungen geöffnet und als funktionierendes technisches Denkmal zu erleben. Eröffnet wird der Deutsche Mühlentag immer an einer ausgewählten Mühle, und in diesem Jahr ist das die Bockwindmühle in Lumpzig.

Schirmherr der diesjährigen Veranstaltung ist Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, der am 5. Juni selbstverständlich vor Ort sein wird. Seit Monaten arbeiten die Organisatoren des Vereins Altenburger Bauernhöfe e. V. daran, ein informatives und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Und das ist gelungen.

Der Pfingstmontag beginnt um 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach erwartet die Besucher ein buntes Programm rund um die Bockwindmühle. Selbstverständlich gibt es Mühlenvorführungen, auch einen Kunst- und Handwerkermarkt, dazu deftige regionale Leckereien, Kaffee und Kuchen. In den historischen Schauwerkstätten kann man die Herstellung von Brot, Käse und Senf hautnah mitverfolgen und auch auf der Bühne im Festzelt ist einiges los. Gute Stimmung ist unter anderem garantiert mit dem Altenburger Folkloreensemble, dem 1. Ostthüringer Blasorchester Nobitz, der Kinder- und Jugendtrachtengruppe Ponitz, der Tanzfabrik Lucka, dem Spielmannszug Lumpzig und den Thüringer Tippelbrüdern. Spiel und Spaß gibt es natürlich auch für die Kinder.

Die Bockwindmühle in Lumpzig, errichtet 1732, ist die letzte erhaltene des Altenburger Landes und gleichzeitig eine der beiden ältesten Bockwindmühlen Thüringens. In der Mühle wurden noch zu Betriebszeiten interessante technische Veränderungen vorgenommen, wie sie heute nur noch in ganz wenigen Bockwindmühlen nachvollziehbar sind. So wurde in der Lumpziger Bockwindmühle – entgegen der sonst üblichen Methode – bei der Erweiterung eines zweiten Mahlganges ein Schrägstockgetriebe eingebaut. Die zwei Mahl- bzw. Schrotgänge sind demzufolge nebeneinander angeordnet und werden von nur einem Kammrad angetrieben. Diese Besonderheit verschafft der Mühle einen hohen denkmalpflegerischen und industriegeschichtlichen Wert.

Der zur Mühle gehörende Hof wird durch den Verein Altenburger Bauerhöge e. V. seit mehreren Jahren Schritt für Schritt saniert. Im Entstehen ist ein Zentrum der „Landwirtschaft zum Anfassen“. Traditionelles landwirtschaftliches Handwerk, wie zum Beispiel das Mahlen von Getreide, das Brotbacken mit Sauerteig und die traditionelle Herstellung des berühmten Altenburger Ziegenkäses sind nun in unmittelbarer Umgebung der Mühle wieder erlebbar.

Das komplette Programm finden Sie rechts im Download-Bereich.

Jana Fuchs
Öffentlichkeitsarbeit

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Pressesprecherin: Jana Fuchs
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