Seniorenzentrum Meuselwitz: Erweiterungsbau bietet 28 Senioren neues Zuhause

[09.09.2017]

Meuselwitz. Nach nicht einmal anderthalbjähriger Bauzeit wurde in der vergangenen Woche der 3,8 Millionen Euro teure Erweiterungsbau des Seniorenheimes in der Meuselwitzer Bebelstraße eröffnet. Die ersten Senioren sind bereits eingezogen in ihr neues Domizil.

Symbolische Schlüsselübergabe zur Eröffnung: der Meuselwitzer Bürgermeister Udo Pick, Landrätin Michaele Sojka, Heimleiterin Kathrin Pliquett-Herfurth, Bauleiter Thomas Weiß sowie die Architekten Ulrike Lauterbach und Steffen Lauterbach (v. l.) Mit dem Neubau, der architektonisch wunderbar mit dem Bestandsgebäude verbunden ist, verfügt der Landkreis über eine weitere Pflegeeinrichtung, die den heutigen Standards in jeder Hinsicht entspricht. Das Seniorenzentrum Meuselwitz ist damit eines der modernsten und komfortabelsten Pflegeeinrichtungen in der Region. Als eine der ersten Einrichtungen im Altenburger Land wurde das Heim gleich nach der Wende gebaut. Die Standards, die beim Bau umgesetzt wurden, waren für damalige Verhältnisse modern und fortschrittlich, doch das hat sich in den letzten 25 Jahren wesentlich verändert. Dass man sich den modernen Anforderungen der heutigen Zeit stellen muss, hat das Seniorenzentrum Meuselwitz schnell erkannt, einen Erweiterungsbau geplant, in die Tat umgesetzt und das Unternehmen damit zukunftssicher gemacht.

Außenansicht des Erweiterungsbaus Acht moderne Einzelzimmer mit Bad sind im Neubau entstanden. Damit erhöht sich die Kapazität in der Meuselwitzer Einrichtung auf 90 Plätze. Entstanden sind auch 20 neue Arbeitsplätze. Insgesamt kümmern sich jetzt 72 Mitarbeiter um das Wohl der Senioren. Landrätin Michaele Sojka sagte anlässlich der Eröffnung: „Die Menschen im Altenburger Land werden immer älter. Damit nimmt auch der Bedarf an Pflege weiter zu. Viele der heutigen Senioren sind fit und unternehmungslustig und wissen aus ihrem Rentnerdasein etwas zu machen. Doch wir müssen auch sehen, dass mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit wächst, gebrechlich zu werden und auf Unterstützung angewiesen zu sein. Diese älteren Menschen treffen heute auf eine Gesellschaft mit erheblich gewandelten Familienstrukturen. In einer Familie, in der beide Partner voll berufstätig sind, und erst recht für alleinstehende Berufstätige, ist es kaum machbar, sich intensiv um zu pflegende Angehörige zu kümmern. Diese Unterstützung finden die betagten Senioren in Alten- und Pflegeheimen. Wir brauchen also zunehmend solche Angebote, um unseren auf Hilfe angewiesenen Menschen die erforderliche Betreuung bieten zu können.“

Jana Fuchs
Öffentlichkeitsarbeit

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