Am Schmöllner Gymnasium wird eifrig gebaut

[11.09.2017]

Schmölln. Auf dem Gelände des Schmöllner Gymnasiums in der Hermann-von-Helmholtz-Straße entsteht momentan der große Erweiterungsbau. Seit Mitte Mai wird auf der Großbaustelle gewerkelt. Am Haupthaus werden zudem ein Aufzug und eine Rettungstreppe installiert. Insgesamt werden knapp drei Millionen Euro investiert. Zwei Drittel davon stammen aus der Schulbauförderung des Freistaates. Den restlichen Betrag bringt der Landkreis auf.

Hier entsteht der Erweiterungsbau „Es ist die derzeit größte Baumaßnahme, für die wir als Landkreis verantwortlich sind“, so Landrätin Michaele Sojka. Der eingeschossige Erweiterungsbau soll auf rund 600 Quadratmetern errichtet werden. Besonderer Clou: das Gebäude wird auf 3,5 Meter hohen Pfählen stehen, da der Standort im Überflutungsbereich der Sprotte liegt. Parallel entsteht so ein schöner, überdachter Schulhof. „Hinzu kommt ein dazugehöriges Verbindungsgebäude zum Haupthaus der Schule. Die Vorderseite des Bestandsgebäudes wird um einen Fahrstuhl sowie eine Rettungstreppe erweitert“, ergänzt Sojka. Seit Jahren müssen Schüler und Lehrer zwischen den zwei Standorten des Gymnasiums in Schmölln pendeln. Die beiden Gebäude, das zweite befindet sich in der Schloßstraße, liegen zu Fuß zirka 1,5 Kilometer auseinander. „Die langen Wege verkürzen die Pausenzeiten, stressen Schüler und Lehrer zusätzlich. Deshalb bin ich froh, dass wir diese Lösung gefunden haben“, freut sich die Lokalpolitikerin. Auch der Landkreis als Schulträger wird durch die beiden Standorte stärker belastet – so zum Beispiel bei der Schülerbeförderung, der Schulverwaltung, investiven baulichen und technischen Maßnahmen sowie in puncto Ausstattung.

Mitte des vergangenen Jahres hatte der Kreistag des Landkreises die Standortzusammenlegung des Gymnasiums sowie den erforderlichen Erweiterungsbau mit Einbindung in das Bestandsgebäude inklusive dessen Umbau und Sanierung beschlossen. Grundlage für die Entscheidung war eine vom Landkreis in Auftrag gegebene Standortanalyse, welche zu dem Ergebnis kam, dass der Standort an der Hermann-von-Helmholtz-Straße der geeignetere ist – hier befinden sich schließlich schon die Sportanlagen und die Sporthalle.

Durch den Erweiterungsbau wird auch eine Bibliothek mit Computer-Arbeitsplätzen und eine große Aula mit verschieb- und versenkbarer Bühne geschaffen. Durch viel Glas und Licht entsteht eine gute und schöne Lernatmosphäre. Bis Ende des kommenden Jahres soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Tom Kleinfeld
Öffentlichkeitsarbeit

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