Breitbandausbau verläuft nach Plan

[04.10.2017]

Altenburg. Gute Nachrichten: Im Spätsommer des kommenden Jahres sollen im Altenburger Land vielerorts die Bagger rollen. In den mit einer schnellen Internetverbindung unterversorgten Kommunen und Gewerbegebieten des Landkreises werden dann die Trassen ausgehoben, um Rohre mit entsprechenden Datenleitungen zu verlegen, die schließlich für eine schnelle Übertragung sorgen sollen.

Symbolbild So kündigte es Erik Schröder (Firma MRK) vor wenigen Tagen im Landratsamt an, als der Landkreis die Verträge in Sachen Breitbandausbau mit der Firma MRK Management Consultants GmbH, die als technischer Berater für das Gesamtprojekt Breitbandausbau fungiert, und der Rechtsanwaltsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Legal AG, die die juristische Beratung übernimmt, unterzeichnete. In den kommenden Wochen und Monaten werden nun die europaweiten Ausschreibungen vorbereitet und durchgeführt, um die entsprechenden Telekommunikationsunternehmen zu finden, die letztlich die Ausbauarbeiten im Altenburger Land realisieren. Konkrete Angebote erwarten die Beraterfirmen bis Ende Februar 2018. Nach Auswertung dieser sollen die Aufträge dann im Mai 2018 vergeben werden. Wenn alles planmäßig läuft, kann voraussichtlich im Spätsommer mit dem Bau der Trassen begonnen werden. Dazu sagt Peter Kibisch, im Fachdienst Wirtschafts- und Tourismusförderung des Landratsamtes für den Breitbandausbau verantwortlich: „Wann genau das schnelle Internet schließlich beim Bürger anliegen wird, können wir zum heutigen Zeitpunkt nicht genau sagen, das hängt unter anderem davon ab, wie die Witterung mitspielt und ob die Tiefbaukapazitäten bei den Unternehmen ausreichend sind. Wir gehen davon aus, dass schnelles Surfen in den ersten unterversorgten Kommunen zu Beginn des Jahres 2019 möglich sein wird.“

Auf Grund einer kürzlich geänderten Bundesrichtlinie ist es nun auch möglich, die Bildungseinrichtungen im Landkreis mit spezifisch angepassten Breitbandanschlüssen auszustatten. Hierzu wurde in den vergangenen Wochen der Bedarf anhand der Schülerzahlen ermittelt und eine entsprechende Planung durch die technische Beraterfirma veranlasst.
Auch die Gewerbegebiete im Landkreis Altenburger Land sollen mit Bandbreiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde angeschlossen werden. Hierzu laufen die Planungen ebenfalls.
Innerhalb der kommenden zwei Jahre soll es in ganz Deutschland schnelles Internet mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde geben. Deshalb hatte die Bundesregierung im Jahr 2015 erstmals ein Förderprogramm gestartet, von dem nun auch der Landkreis Altenburger Land profitiert. Rund 4 Milliarden Euro stellt der Bund für die Breitband-Förderung deutschlandweit bereit. Das Altenburger Land hat eine Förderung in Höhe von 11,7 Millionen Euro erhalten. Ziel des Bundesförderprogramms ist es, den Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze ausschließlich in unterversorgten Gebieten zu unterstützen, in denen in den kommenden zwei Jahren kein privatwirtschaftlicher Netzausbau zu erwarten ist. Der Freistaat Thüringen gibt seinen Kommunen zur Fördersumme des Bundes einen weiteren Betrag dazu, so dass die Städte und Gemeinden maximal zehn Prozent der jeweils anfallenden Kosten zu tragen haben.

Jana Fuchs
Öffentlichkeitsarbeit

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