Weg zum familiengerechten Landkreis wird weiter gegangen

[03.04.2018]

Landkreis. Für Ende März luden die Projektleitung des Audits „Familiengerechter Landkreis“ und Sozialplanerin Sabine Lucks Vertreter aus Politik, der Verwaltung, Elternvertreter, Jugendvertreter und weitere Netzwerkpartner zu einem Workshop mit dem Titel „Familienförderung im Altenburger Land – Bilanzierung und Strategieentwicklung“ in den Landschaftssaal des Landratsamtes.

Bärbel Müller zieht während ihres Vortrags Bilanz zum Audit als familiengerechter Landkreis Die Projektleitung, bestehend aus Bärbel Müller und Jörg Seifert, zog während Ihres Vortrags Bilanz zum Audit als familiengerechter Landkreis. „Im März 2015 hat der Kreistag die Zielvereinbarung zur Erlangung des Zertifikats ‚Familiengerechter Landkreis‘ und die Umsetzung von 2015 bis 2018 beschlossen“, so Müller. „Der Prozess endet im Juni dieses Jahres“, fährt sie fort. In den sechs Handlungsfeldern „Steuerung, Vernetzung und Nachhaltigkeit“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Bildungschancen“, „Stärkung von Familienkompetenzen“, „Familiengerechte Infrastruktur“ und „Miteinander der Generationen“ wurden während der vergangenen Jahre verschiedene Projekte umgesetzt.

Etwa wurde für den im September 2016 beschlossenen Jugendförderplan ein Fragebogen erarbeitet. Dazu wurden im Vorfeld Interviews mit Bürgermeistern geführt, eine Onlinebefragung in Schulen durchgeführt und die erhobenen Daten ausgewertet.
Momentan läuft die Befragung zu Bedarfen von Familien im Altenburger Land. Derzeit liegen knapp 800 Online-Rückmeldungen vor und und ca. 150 in Papierform.

Seit 2015 beteiligen sich Senioren aus dem Altenburger Land und Schüler des Friedrichgymnasiums Altenburger an einem generationsübergreifenden Projekt. Regelmäßig treffen sie sich zu verschiedenen Aktionen wie etwa gemeinsames Musizieren, „Moderne Medien – alt lernt von jung“ oder gemeinsames Kochen.

Weitere Ergebnisse des Audits sind u. a. die Erstellung des Seniorenwegweisers sowie die Wahl eines Kreiselternsprecherbeirates, der sich mit bildungspolitischen Themen befasst und regelmäßig Elternvertreterkonferenzen organisiert.

Landesprogramm knüpft an Audit an

An das Audit und die Maßnahmen knüpft das Landesprogramm „Familie“ (ehemals „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“) an. „Unsere Erfahrungen durch das Audit waren maßgeblich, dass wir als Modellregion ausgewählt wurden“, so Sozialplanerin Sabine Lucks. Deshalb wird in den sechs Handlungsfeldern, die thematisch nur minimal verändert wurden, weitergearbeitet.

Zum Workshop Ende März wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen für jedes Handlungsfeld Ziele definiert. Eines ist beispielsweise die Gründung eines Gremiums, das Schwerpunktthemen in Familienfragen festlegen soll. Auch soll ein Familienwegweiser entwickelt werden, der Angebote bündelt. „Im zweiten Halbjahr dieses Jahres soll der Kreistag über die Zielvorgaben beschließen. Auf dieser Grundlage werden dann konkrete Maßnahmen erarbeitet“, erklärt Lucks abschließend.

Tom Kleinfeld
Öffentlichkeitsarbeit

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Abschlussbericht zur Auditierung „Familiengerechter Landkreis“ Altenburger Land (1.4 MB)
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