Schulsozialarbeiterinnen entfristet // Landrätin fordert Schulsozialarbeit an jeder Schule im Altenburger Land

[13.04.2018]

Altenburg. Für sechs Schulsozialarbeiterinnen gab es heute Vormittag im Landratsamt Grund zur Freude: Landrätin Michaele Sojka überreichte den Mitarbeiterinnen ihre unbefristeten Arbeitsverträge. Insgesamt sind im Landkreis Altenburger Land 13 Schulsozialarbeiterinnen an verschiedenen Grund- und Regelschulen, Berufsschulen sowie an einem Gymnasium tätig – sechs von ihnen angestellt in der Kreisverwaltung, sieben weitere bei freien Trägern.

V. l. n. r.: Janine Franke (RS Dietrich Bonhoeffer), Susanne Reiche (RS Wieratalschule), Mandy Pölitz (RS Landschule Pleißenaue), Kathleen Kahnt (RS Gebr. Reichenbach), Ina Plöttner (Thüringer Gemeinschaftsschule Erich Mäder). Nicht im Bild: Luise Stützner (RS Nöbdenitz) Mit der Zustimmung zum Kreishaushalt hatte der Kreistag auf Vorschlag von Landrätin Michaele Sojka Anfang März grünes Licht für die Entfristung der Landratsamtsmitarbeiterinnen gegeben. Der Startschuss für die schulbezogene Jugendsozialarbeit im Altenburger Land war bereits am 1. Oktober 2013 gefallen. Seitdem sind die Schulsozialarbeiterinnen zu festen Ansprechpartnerinnen für Schüler und Pädagogen geworden. Sie schlichten Streits auf dem Schulhof, klären auf über Drogen, engagieren sich gegen Mobbing, trösten bei Liebeskummer, organisieren Projekte zur Gewaltprävention und vermitteln zwischen Lehrern und Kids. „Mein Ziel ist es, an jeder Schule unseres Landkreises einen Schulsozialarbeiter zu haben. Doch das muss finanziert werden und deshalb setzte ich mich beim Freistaat Thüringen auch weiterhin dafür ein, dass dem Landkreis die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung gestellt werden. Dass wir zumindest schon einmal an zwölf Schulen im Landkreis nun eine Kontinuität in der Schulsozialarbeit erreicht haben, darüber bin ich sehr froh, denn das unterstützt die Bildungs- und Erziehungsarbeit in erheblichem Maße“, so Landrätin Michaele Sojka, die sich über viele Monate vehement für die Entfristung der Schulsozialarbeiterinnen eingesetzt hatte. Im Übrigen wurden in den vergangenen sechs Jahren in der Kreisverwaltung 107 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus einer anfänglichen Befristung entfristet und 43 Kolleginnen und Kollegen von Anfang an unbefristet eingestellt.

Jana Fuchs
Öffentlichkeitsarbeit

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