Rositz lädt zur 9. Thüringer Meisterschaft im Einzelmähen mit der Sense

[01.05.2012]

Am 6. Mai wird auf der Rositzer Kirmeswiese wieder die Sense geschwungen. Bereits zum 9. Mal findet die Thüringer Meisterschaft im Einzelmähen mit der Sense statt, vom Karnevalsclub Rositz und den Futterschrotern zum nunmehr 2. Mal veranstaltet. Amtsblattredakteurin Jana Fuchs sprach mit Cheforganisator Karl Heymann.

Herr Heymann, gehen Sie als Cheforganisator auch selbst an den Start?
K. Heymann: Aber natürlich, das lasse ich mir nicht nehmen. Vielleicht gelingt es mir ja noch mal, meine Bestzeit zu toppen.

Apropos Bestzeit. Wie sehen die Wettkampfregeln beim Sensemähen denn genau aus?
K. Heymann: Beim Einzelwettbewerb muss mit der Sense eine abgesteckte Fläche von sechs Metern Breite und 10 Metern Länge abgemäht werden. So ist das bei den Männern. Die Frauen, Kinder und Jugendlichen mähen etwas kleinere Flächen. Zunächst kommt es beim Mähen darauf an, möglichst schnell zu sein. Jedoch achten die vier Schiedsrichter ebenso darauf, ob auch tief genug abgemäht wurde, dass keine einzelnen Grasbüschel stehen geblieben sind und dass die Mahd schön gerade liegt. Um zu gewinnen, muss man schnell und sauber arbeiten.

Wie viele Teilnehmer werden am Start sein?
K. Heymann: Wir rechnen mit über 70 Teilnehmern, darunter elf Frauen. Der jüngste Mäher ist zehn Jahre alt, der älteste 78. Darunter sind Starter aus dem Altenburger Land, aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, aus dem Jenaer Raum und aus der Rhön. Auch der beste Sensenmäher aus dem Altenburger Land, Holger Rößler aus Trebanz, ist wieder dabei. In den letzten sechs Jahren war er immer auf Platz 1 oder 2. Ich bin sicher, er wird wieder mit um den Meistertitel kämpfen.

Worauf dürfen sich die Zuschauer freuen?
K. Heymann: Das Sensemähen ist immer wieder ein schönes, traditionelles Spektakel. Beginn ist um 10:00 Uhr, gegen 14:30 Uhr soll die Siegerehrung sein. In den letzten Jahren waren immer mehrere Hundert Zuschauer da. Für das leibliche Wohl und Musik ist natürlich auch gesorgt. Parkplätze stehen unmittelbar an der Festwiese zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

Vielen Dank für das Gespräch.

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Pressesprecherin: Jana Fuchs
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