Neue Drehleiter für Stützpunktfeuerwehr Altenburg: Landkreis stellt bis Ende September Förderantrag beim Innenministerium

[24.02.2018]

Landkreis. Bis Ende September dieses Jahres wird die Landkreisverwaltung einen Förderantrag für ein neues Drehleiterfahrzeug beim Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales stellen – der Wagen soll bei der Stützpunktfeuerwehr Altenburg stehen und überörtlich etwa bei möglichen Wohnungsbränden zum Einsatz kommen. Erste finanzielle Planungen hierzu gab es bereits 2016.

„Nach dem Stellen des Förderantrages rechnen wir Ende dieses Jahres bzw. Anfang 2019 mit dem Bescheid, sodass wir im kommenden Jahr in die europaweite Ausschreibung gehen“, erklärt Kreisbrandinspektor Uwe Engert. Im Finanzplan des Landkreises wird momentan von einer Förderung von 225.000 Euro ausgegangen. Das Fahrzeug wird zirka 850.000 Euro kosten. „Die Differenz bringt der Landkreis auf“, erklärt Engert.

Der Mindestbedarf an Fahrzeugen und Sonderausrüstungen der Feuerwehr richtet sich nach Risikoklassen und ist in der Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung geregelt. Der Landkreis ist für den überörtlichen Brandschutz und die überörtliche Allgemeine Hilfe (Stützpunktfeuerwehren) zuständig. Das überörtliche Ausrückgebiet der Stützpunktfeuerwehr Altenburg ist bei Brandgefahren bzw. technischen Gefahren in die sogenannte Risikoklasse BT 2 eingestuft – diese sieht u. a. die Vorhaltung eines solchen Drehleiterfahrzeuges vor.

Der Stellplatz für die Drehleiter wurde – neben neun weiteren Stellplätzen – bereits in den Jahren 2010 bis 2012 durch den Landkreis mit insgesamt 810.000 Euro der Stadt Altenburg gegenüber gefördert.

Die vom Landkreis beschafften Fahrzeuge und Sonderausrüstungen können von den Stützpunktfeuerwehren für den örtlichen Brandschutz und die örtliche Allgemeine Hilfe unentgeltlich genutzt werden. In Altenburg sind gegenwärtig sieben solcher Fahrzeuge und entsprechende Sonderausrüstungen untergebracht. Der Landkreis trägt für dessen Fahrzeuge und Sonderausrüstungen auch über die Beschaffung hinaus Kosten für Unterstellung und Unterhaltung.

„Der Landkreis steht in sehr hohem Maße zu seinen Pflichten“, so Landrätin Michaele Sojka. „Er besitzt mehr als 40 Fahrzeuge, die in den Stützpunktfeuerwehren eingestellt sind, gewartet werden und auch von den Wehren genutzt werden können. Im aktuellen Haushaltsplan des Landkreises sind für 2018 Ausgaben für den Brandschutz in Höhe von 348.000 Euro geplant“, fährt sie abschließend fort.

Tom Kleinfeld
Öffentlichkeitsarbeit

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