Erlesenes Programm zum Altenburger Musikfestival

[10.07.2018]

Landkreis. Das Altenburger Musikfestival findet in diesem Jahr vom 9. bis 19. August statt und wird die Region wieder mit einem musikalisch abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm beleben.

Vor dem eigentlichen Eröffnungskonzert steht am 9. August in der Schlosskirche des Residenzschlosses Altenburg die Chormusik im Vordergrund: Der Knabenchor Dresden stimmt mit geistlicher Vokalmusik auf das Festival ein. Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Gabriel Fauré sowie internationale Volkslieder.

Am selben Abend ebenfalls ein gutes „Warm-up“ in der Tenne der Brauerei Altenburg ist das außergewöhnliche Konzert mit Quattrocelli. Mit Spielwitz und beeindruckender Virtuosität spielen sich die vier Cellisten durch ein Repertoire von Klassik, Jazz, Latin und Filmmusik.

Mit Werken ausschließlich großer russischer Komponisten der letzten 200 Jahre eröffnet die Junge Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg mit international gefragten Solisten dann offiziell am 10. August im Festsaal des Altenburger Schlosses das Festival.

Das Landesjugendzupforchester Thüringen ist am 11. August in der Kirche St. Nicolai in Schmölln zu Gast. Die 30 Mitglieder dieses Ensembles kommen aus verschiedenen Vereinsorchestern und Musikschulen des Freistaates. Eine Vielzahl der jungen Musiker sind Bundes- und Landespreisträger des Wettbewerbes „Jugend musiziert“.

Im Renaissanceschloss Ponitz spielen am 11. August die Cellistin Katharina Litschig und der Pianist Toshihiro Kaneshige Werke der Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn sowie Kompositionen von Schumann, Bridge und Britten. Dieses Konzert ist eine von zwei Kooperationsveranstaltungen des Altenburger Musikfestivals mit der Elfrun Gabriel Stiftung.

Bei freiem Eintritt findet am Sonntag, dem 12. August mit dem Schmöllner Klarinettenorchester Da Capo das Familienkonzert des Altenburger Musikfestivals auf der Bühne am Teehaus statt. Die Besucher erwartet bei hoffentlich sommerlichem Wetter ein buntes Programm u. a. aus Klassik, Musical, Rock und Pop.

Mit von der Partie ist auch in diesem Jahr traditionell das Festivalorchester Cappuccino unter seinem Konzertmeister Albrecht Winter. Mit vier Gesangssolisten lassen die Musiker am Abend des Sonntags, dem 12. August im Festsaal des Residenzschlosses unter dem Motto „Sing’ mir das Lied noch einmal“ die schönsten Melodien großer Operetten erklingen.

Die stimmungsvollen und von Kammerensembles bevorzugten Konzertorte – wie der Quellenhof in Garbisdorf am 13. August mit dem Trio Incantando, das Teehaus des Altenburger Schlossgartens mit 4 Times Baroque am 15. August und das Rittergut Treben mit Tumba-ito am 16. August – sind Highlights und sicherlich kleine Geheimtipps der Festivaltage.

Ebenfalls Stipendiaten der Elfrun Gabriel Stiftung sind die beiden mit internationalen Preisen ausgezeichneten Klaviervirtuosen Neville Zarir Bharucha aus Indien und Minsung Lee aus Korea. Sie geben am 17. August in der Orangerie in Meuselwitz einen abwechslungsreichen Einblick in die Klavierliteratur der letzten 200 Jahre.

Nicht nur von Johann Sebastian Bach als Thomaskantor gibt es viele Kompositionen, auch seine Vorgänger im Amt wie Johann Rosenmüller und Johann Schelle haben unzählige Werke geschrieben. Den Spuren dieser Kompositionen geht das Ensemble 1684 unter der Leitung von Gregor Meyer nach und wird am 18. August in der Schlosskirche ein von Deutschlandradio mitgeschnittenes und gesendetes Konzert bieten, in dem der Altenburger Schlossorganist Felix Friedrich zudem mit Werken aus der Bachfamilie die Trost-Orgel zum Klingen bringt.

Die Frage „Wer zum Teufel ist Naumann?“ wird in der Matinee am 19. August im Lindenau-Museum beantwortet. Der heute wenig präsente Dresdner Komponist dieses Nachnamens war einer der gefragtesten Musiker des ausgehenden 18. Jahrhunderts und pflegte Kontakte zu bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit. Romy Petrick (Sopran), Annett Baumann (Violine) und Liana Bertók (Klavier) gewähren einen Einblick in das musikalische Schaffen Naumanns.

Ein kurzweiliger sonntäglicher Nachmittag für die ganze Familie ist am gleichen Tag mit dem Konzert des 1. Altenburger Akkordeon-Orchesters 1952 an der Lumpziger Bockwindmühle in Aussicht gestellt.

Auch in diesem Jahr ist die beliebte Opern- und Abschlussgala am 19. August im Festsaal des Altenburger Schlosses der krönende Abschluss des Musikfestivals. Das Residenzorchester Weimar unter der Leitung von Joan Pages und der bekannte Bariton und Moderator Patrick Rohbeck von der Oper Leipzig präsentieren mit weiteren Solisten einen Streifzug durch die Geschichte der Oper. Musikalisches und Anekdotenhaftes fließen zu einem kurzweiligen Pasticcio meisterhafter Arien und Duette von Gluck, Händel, Mozart, Donizetti, Verdi und Wagner zusammen.

Weitere Informationen finden Sie online unter http://www.altenburger-­musikfestival.de

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