Autogenes Training - Hilfe für viele Lebenssituationen -

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Viele von uns haben schon einmal den Begriff "Autogenes Training" gehört. Doch was ist das eigentlich und wozu dient dieses Training?

Eine deutsche Bezeichnung für "Autogenes Training" lautet "konzentrative Selbstentspannung". Darunter verstehen wir erholsame Entspannung von Körper und Geist durch eine besondere Form unter Anleitung erlernter und selbständig durchgeführter Übungen. Autogenes Training wurde in den 20er Jahren von Prof. Schultz aus seinen Erfahrungen mit Hypnose erarbeitet und später meist in der Psychotherapie, dem Sport und anderen Bereichen eingesetzt.

Ziel und Zweck des "Autogenen Trainings" ist der Ausgleich von psychophysischen Spannungszuständen, die Linderung bzw. Beseitigung von funktionellen Störungen oder Schlafstörungen und das Umschalten des Körpers von Stress auf Ruhe und Erholung.

Stufenweise werden Übungen erlernt, durch die über Selbstsuggestion " also bildhafte Vorstellungen und formelhafte Satzformulierungen " mit dem Willen normalerweise nicht zugängliche Körperfunktionen, wie z. B. die Muskelspannung und Körperwärmeempfindung verändert werden können.

Durch das "Autogene Training" lassen sich stressbedingte Gesundheits-beeinträchtigungen günstig beeinflussen, es kann das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gestärkt und die Konzentrationsfähigkeit verbessert werden. Zusätzlich können viele körperliche aber auch psychische Krankheitszeichen gelindert werden.

"Autogenes Training" sollte immer unter erfahrener Anleitung eines Fachpsychotherapeuten erlernt werden. Einzelunterricht ist dazu nicht immer notwendig. Erfahrungsgemäß wird das Autogene Training in Gruppen (bei Kindern 6 " 8 Teilnehmer / bei Erwachsenen 8 " 12 Teilnehmer) innerhalb eines Kurses von ca. 10 Veranstaltungen am günstigsten gelernt.

Sind Sie an näheren Informationen interessiert, fragen Sie ihren behandelnden Arzt, Psychologen oder Ihren Fachdienst Gesundheit.


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