Mülltrennung richtig betreiben hilft Kosten sparen

[22.03.2007]

Landkreis. In den letzten Wochen sind vor allem im Stadtgebiet Altenburg erneut viele gelbe Säcke vom zuständigen Entsorgungsunternehmen nicht abtransportiert worden. Grund hierfür war, dass diese mit falschem Inhalt befüllt waren und damit ein Missbrauch der gelben Säcke vorliegt.

Generell gilt, wer Müll falsch entsorgt, handelt ordnungswidrig und muss auch die Verantwortung und Konsequenzen dafür tragen. Kann der Eigentümer von liegen gebliebenen gelben Säcken nicht mehr ermittelt werden, erfolgt der Abtransport und die Entsorgung auf Kosten aller Bürgerinnen und Bürger! Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises, bei der Entsorgung der gelben Säcke verstärkt darauf zu achten, dass kein verpackungsfremder Anteil (z. B Hausmüll, Essensreste, Windeln, Assietten etc.) in den gelben Säcken entsorgt wird.

Einige Mitbürger nutzen den "Gelben Sack" zudem auch zur Grünschnittentsorgung. Auch das stellt einen Missbrauch dar. Anlieferungen von Grünschnitt im "Gelben Sack", z. B. auf den Recyclinghöfen, werden zurückgewiesen. In dem nebenstehenden Downloadbereich finden Sie ein Merkblatt mit der Auflistung der Artikel, die über den gelben Sack entsorgt werden dürfen. Gleichzeitig werden auch die Verpackungen genannt, die nicht in den gelben Sack gehören.

Die Entsorgung der gelben Säcke erfolgt in unserem Landkreis durch die REMONDIS GmbH, Thüringen, Betriebsstätte Altenburg Porphyrstraße 2, 04600 Altenburg und wird im Rahmen des Dualen Systems Deutschlands vorgenommen. Entgegen vieler Meinungen ist die Entsorgungsleistung der gelben Säcke nicht in den Abfallgebühren des Landkreises, sondern im Kaufpreis des mit einem grünen Punkt versehenen Produktes enthalten.

Abfallsünder missbrauchen aber zunehmend auch die Bio- und Papiertonne. So werden kompostierbare Abfälle immer wieder in Folietüten verpackt in Biotonnen abgelegt. Auch Kunststoffe sind nicht kompostierbar und müssen teuer auf Kosten aller Bürgerinnen und Bürger entsorgt werden. Weiterhin gehören Windeln, Glas, Spraydosen und Damenhygieneartikel nicht in die Biotonne. Störstoffe, die nicht in die Biotonne gehören, müssen teilweise von Hand aussortiert werden. Dies stößt an die Zumutbarkeitsgrenze der Mitarbeiter im Kompostwerk.

Auch Papiertonnen werden regelmäßig mit falschem Inhalt z. B. Hausmüll oder Bauschutt befüllt. Deshalb bitten wir allen Bürgerinnen und Bürger, eine ordnungsgemäße Mülltrennung vorzunehmen. Nur so können stabile Abfallgebühren beibehalten werden. Mülltrennung hilft die natürlichen Rohstoffressourcen zu schonen und letztendlich auch unseren Geldbeutel, vorausgesetzt wir betreiben sie richtig.

Ihr Dienstleistungsbetrieb Abfallwirtschaft/
Kreisstraßenmeisterei

↑ nach oben

Downloads
So trennen Sie richtig! (265.8 KB)
Kontaktdaten
Dienstleistungsbetrieb Abfallwirtschaft/Kreisstraßenmeisterei
Jüdengasse 7
04600 Altenburg
Telefon: 03447 8940-10
Weitere News...
Information für Brunnenbesitzer
Noch bis November 500 Euro Bildungsprämie möglich
Soforthilfe für Flutopfer wird seit Montag ausgezahlt
Vorschläge für "Goldene Ehrennadel" einreichen
100 Jahre Flugplatz - Historische und moderne Jets am Himmel über Nobitz
In Überschwemmungsgebieten besteht erhöhte Infektionsgefahr - Impfschutz überprüfen
Rückschnitt und Fällung von Gehölzen durch Bundesnaturschutzgesetz geregelt
Aus Bioabfällen wird wertvoller Dünger fürs Feld
Ansprache der Landrätin
Amerikanische Bluegrass-Band gastiert im Landkreis

counter