Wasserentnahme behördlich untersagt

24. Juni 2022

Altenburg. Die anhaltende Trockenheit hat zu dramatisch gesunkenen Pegeln in den stehenden und fließenden Gewässern des Altenburger Landes geführt. Aus diesem Grund hat die zuständige Untere Wasserbehörde des Altenburger Landes jetzt, mit Gültigkeit ab Samstag 25. Juni, die Entnahme von Wasser bis auf Widerruf per Allgemeinverfügung untersagt. Ebenfalls werden Wasserrechtliche Erlaubnisse, die eine Entnahme von Wasser aus einem oberirdischen Gewässer zulassen, befristet bis zum Außerkrafttreten der Allgemeinverfügung widerrufen. „Das heißt, es ist derzeit nicht erlaubt aus Flüssen, Bächen oder Seen Wasser abzupumpen oder auch nur abzuschöpfen“, erläutert die Leiterin des Fachdienstes Natur- und Umweltschutz, Birgit Seiler.

Ein solches Verbot ist notwendig, um Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts zu vermeiden oder zu beseitigen und um sicherzustellen, dass in Folge der extremen Trockenzeiten Beeinträchtigungen des ökologischen und chemischen Gewässerzustands vermieden werden. Außerdem soll die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern vor Schaden bewahrt werden.

Erst im Mai 2021 konnte wegen vorübergehend gestiegener Pegelstände ein entsprechendes Verbot aus dem Jahr 2019 aufgehoben werden.