Kreisstraßenmeisterei zieht Bilanz: Ein völlig normaler Winter

[08.05.2021]

Vier Winterdienstfahrzeugen blieben selbst im Schnee stecken. Vier Winterdienstfahrzeugen blieben selbst im Schnee stecken. Altenburg. Der Sommer klopft im Altenburger Land an die Tür, der Winter ist endgültig vorbei. Die Kreisstraßenmeisterei zieht Bilanz und meint: Bis auf wenige Tage war es ein völlig normaler Winter.

„Für viele Bürgerinnen und Bürger ist es nur Winter, wenn es draußen richtig weiß ist. Aber nicht für uns, denn gerade hier im Altenburger Land haben wir es immer wieder mit sogenannten Taulastwechselerscheinungen zu tun, das heißt mit Temperaturen um die 0 Grad Celcius, die mit Reifglätte oder überfrierender Nässe einhergehen. Auch dann rücken wir mit unseren Winterdienstfahrzeugen aus, um für mehr Sicherheit auf den Kreisstraßen zu sorgen“, erklärt Frank Schmutzler, Leiter der Kreisstraßenmeisterei des Altenburger Landes. „Aber natürlich hatten wir dieses Jahr einen Winter mit so viel Schnee wie die letzten zehn Jahre nicht mehr“, schätzt Schmutzler weiter ein. Trotzdem, sagt er, sei es ein völlig normaler Winter gewesen, bis auf die Tage zwischen dem 7. und 9. Februar, „wo uns der Winter teilweise unsere Grenzen aufgezeigt hat – durch Starkverwehungen und den kurzzeitigen Ausfall von gleich vier Winterdienstfahrzeugen, die im Schnee stecken geblieben waren oder im Straßengraben landeten.“

Anders als in den zurückliegenden Jahren sind diesmal auch die Salzsilos in Mockern so gut wie leer. Zwischen dem 1. Januar und dem 25. März 2021 wurden 950 Tonnen Auftausalz verbraucht, 815 Tonnen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Sollte der Winter jetzt doch noch einmal husten, haben wir aber noch 120 Tonnen auf Lager“, beruhigt Frank Schmutzler. In eben diesem Zeitraum legten die Winterdienstfahrzeuge auf den sieben verschiedenen Touren über die Kreisstraßen beachtliche 55.000 Kilometer zurück - im Jahr zuvor waren es 13.000 Kilometer.

Die rund 9.000 Meter Schneenetze entlang verschiedener Kreisstraßenabschnitte sind seit Ende März abgebaut. Momentan liegt das Hauptaugenmerk der Tätigkeiten der Straßenwärter auf der Reinigung der Straßennebenbereiche, der Unkrautbekämpfung an den Schnittgerinnen der Straßen, der Bankettnachprofilierung sowie der Technikumstellung auf den Sommerbetriebsdienst. Zudem werden Schäden an der Fahrbahnoberfläche mit Kaltgemisch ausgebessert. Die richtige Winterschadenbeseitigung mit Heißasphalt läuft demnächst an, wenn auch die Asphaltmischwerke wieder vollständig arbeiten.

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