Landkreis kauft Marstall von der Stadt

[07.05.2021]

Oberbürgermeister André Neumann übergibt Landrat Uwe Melzer (r.) symbolisch den Schlüssel für den Marstall (Hintergrund). Oberbürgermeister André Neumann übergibt Landrat Uwe Melzer (r.) symbolisch den Schlüssel für den Marstall (Hintergrund). Altenburg. Der ambitionierte Plan, einen Museumsberg in Altenburg zu schaffen, ist einen weiteren wesentlichen Schritt vorangekommen. Kürzlich unterzeichnete Landrat Uwe Melzer den Kaufvertrag für den Marstall. Für den symbolischen Preis von einem Euro erwarb der Landkreis die ehemaligen herzoglichen Stallungen, die zwischen 1846 bis 1851 erbaut wurden von der Stadt Altenburg. „Damit ist die Voraussetzung geschaffen, um für die Gestaltung der Altenburger Museen Fördermittel zu beantragen“, erklärt Melzer. Und es könne die Umsetzung, an dessen erste Stelle die Planung steht, in Angriff genommen werden.

Die Idee, vom Lindenau-Museum über das Residenzschloss bis hin zum Marstall einen Museumskomplex zu schaffen, wurde bereits im Herbst mit Fakten unterlegt. Wie berichtet, vollzogen im Oktober Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann und Landrat Uwe Melzer die Gründung der kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Altenburger Museen“. Dadurch wurde das Lindenau-Museum enger mit dem Residenzschloss und den anderen vom Schloss- und Kulturbetrieb betreuten Einrichtungen verknüpft. „Von großer Bedeutung für die Entwicklung des Schlossberges ist nach wie vor die Sanierung und Modernisierung des Lindenau-Museums mit Einbeziehung des Marstalls“, erklärt der Direktor der Altenburger Museen, Dr. Roland Krischke.

Schließlich gehört der spätklassizistische Marstall nicht nur zu den prägenden Gebäuden des Schlosskomplexes, das Haus bietet zudem die dringend vom Lindenau-Museum benötigten zusätzlichen Räumlichkeiten für Depots, Büros und Ausstellungsflächen. „Mit diesen Möglichkeiten kann in den nächsten Jahren ein kulturelles Zentrum mit großer Strahlkraft geschaffen werden, von dem der gesamte Landkreis profitiert“, sagt Melzer.
Finanziert wird das Projekt durch vom Freistaat Thüringen und dem Bund bereitgestellte Fördermittel.

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