Abfälle richtig entsorgen - Im Gespräch mit der Leiterin des Dienstleistungsbetriebes Abfallwirtschaft

[10.07.2018]

Landkreis. Welcher Abfall gehört wohin? Wann kommt die Müllabfuhr und wie wird man seinen Sperrmüll los? Immer wieder erreichen die Kreisverwaltung diese und ähnliche Fragen von Bürgern aus dem Altenburger Land. Grund für die Amtsblatt-Redaktion, mit Andrea Gerth, Leiterin des Dienstleistungsbetriebes Abfallwirtschaft/ Kreisstraßenmeisterei, ins Gespräch zu kommen.

Frau Gerth, das Abfallentsorgungssystem im Altenburger Land hat sich seit dem 1. Januar 2017 leicht geändert. Haben sich die Neuerungen, etwa bei der Sperrmüllentsorgung, denn bewährt?
A. Gerth:
Ja, die Neuerungen haben sich bewährt, jedoch spüren wir immer wieder, dass sie noch nicht bei allen Bürgerinnen und Bürgern bekannt sind. Früher gab es in den Landgemeinden zweimal im Jahr eine Sperrmüllsammlung zu vorgegebenen Terminen, heute gibt es die nicht mehr. Jeder Bürger, egal ob er in der Stadt oder auf dem Lande wohnt, kann sich zweimal im Jahr beim Entsorger einen Termin geben lassen und dann wird sein Sperrmüll direkt vor der Haustür kostenlos abgeholt. Dass dies jedoch noch immer viele Menschen nicht wissen, merken wir daran, dass relativ viel Sperrmüll in unseren Recyclinghöfen abgegeben wird. Diese Mühe braucht sich der Bürger aber eigentlich gar nicht zu machen. Die Bürger sollten unseren Service nutzen und ihren Sperrmüll abholen lassen. Der Sperrmüll muss am vereinbarten Entsorgungstermin bis spätestens 6 Uhr bereitgestellt werden, jedoch nicht früher als am Vortag ab 16 Uhr. Wer seinen Sperrmüll früher zur Abholung bereitstellt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Hat sich an der Hausmüllentsorgung etwas geändert?
A. Gerth:
Nein. Die Hausmüllentsorgung erfolgt turnusmäßigt und die Termine sind den Bürgern über unseren Entsorgungskalender bekannt. Was wir allerdings immer wieder feststellen: Zum Sperrmüll wird ein Sack voller Hausmüll dazugelegt. Das ist nicht erlaubt und die Mitarbeiter des Entsorgers nehmen diesen Hausmüll dann auch nicht mit. Als Faustregel gilt: alles, was größenmäßig nicht in die Hausmülltonne passt, ist Sperrmüll.

Ausgenommen der Biomüll natürlich…
A. Gerth:
Ganz recht. Nachdem es in den Städten schon längere Zeit eine Biomülltonne gibt, sind seit April des vergangenen Jahres auch die Landgemeinden an die Biotonne abgeschlossen. Das haben die Hauseigentümer auch sehr gut angenommen. Hier möchte ich noch einmal an die Mieter appellieren: Stellen Sie die Biotonne aus hygienischen Gründen bitte zu jedem Abfuhrbetrieb heraus, egal, wie voll die Tonne ist. Es bringt dem Mieter keine finanzielle Ersparnis, wenn die Tonne das eine oder andere Mal nicht geleert wird. Nicht jetzt aktuell, aber ab Spätherbst wieder: Es ist darauf zu achten, dass der Biomüll nicht einfriert, deshalb den Müll am besten in Zeitungspapier einwickeln.

Immer wieder gibt es auch Fragen zur richtigen Entsorgung von Elektromüll.
A. Gerth:
Auch der Elektromüll wird – so wie der Sperrmüll – zweimal jährlich vor der Haustür abgeholt – nach entsprechender Voranmeldung. Gemeint sind hier aber Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke. Kleingeräte wie Toster, Staubsauger oder Föhne können nur im Rahmen einer Sammeltour von Großgeräten abgeholt werden.

(Interview: Jana Fuchs)

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