Staatssekretär überbringt Fördermittelbescheid

[26.11.2018]

Foto, hinten v.l.: Schulleiterin Marion Hilgert, Landrat Uwe Melzer, Staatssekretär Dr. Klaus Sühl und Bürgermeister Hendrik Läbe Foto, hinten v.l.: Schulleiterin Marion Hilgert, Landrat Uwe Melzer, Staatssekretär Dr. Klaus Sühl und Bürgermeister Hendrik Läbe Altenburg/Nobitz. Freude und Jubel vergangenen Freitag in der Nobitzer Grundschule. Für rund 4,9 Millionen Euro wird die Schule grundlegend saniert.
Während die Handwerker ihre Arbeiten am 3 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau des Schmöllner Roman-Herzog-Gymnasiums dieser Tage gerade erst beendet haben und das Haus am 19. Dezember offiziell eingeweiht wird, bringt der Landkreis als Schulträger mit der Sanierung der Nobitzer Grundschule nun in kürzester Zeit ein weiteres Großprojekt auf den Weg.
Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, übergab an Landrat Uwe Melzer am Freitagnachmittag einen Fördermittelbescheid in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Der Landkreis selbst muss für die Sanierung in den kommenden zwei Jahren 1,4 Millionen Euro aufbringen. Baustart soll im kommenden Jahr sein, Einweihung des neuen Schulgebäudes dann Ende 2020/Anfang 2021. Derzeit lernen in der Schule 118 Kinder der ersten bis vierten Klasse. Das Problem: Der Schulkomplex besteht aus drei kleinen, nicht miteinander verbundenen Gebäuden, die baulich längst in keinem guten Zustand mehr sind. Bei Wind und Wetter müssen Kinder und Pädagogen zudem über den Hof eilen, um die Unterrichtsräume zu wechseln. Zudem gibt es in nur einem Gebäude sanitäre Anlagen. All das und der damit verbundene erhebliche schulorganisatorische Mehraufwand sollen nun bald der Vergangenheit angehören. Die Sanierungs- und Umbaupläne sehen vor, von den bislang genutzten drei Schulgebäuden das Haus 2 abzureißen und das Haus 3 zu sanieren und durch einen Neubau zu erweitern. Das direkt an der Straße gelegene Haus 1 wird für den Schulunterricht nicht mehr betrieben und erhält eine neue Nutzung. Das zu sanierende Haus 3 und der Erweiterungsbau werden durch einen Zwischenbau verbunden, der neben dem neuen Eingangsbereich der Schule und modernen Sanitäranlagen auch über einen Aufzug die verschiedenen Etagen von Alt- und Neubau barrierefrei erschließen wird.
Mit dem aufwendigen Umbau der Schule wird der Schulstandort Nobitz langfristig gesichert. Nicht zuletzt durch die Gemeindeneugliederung hat sich die Gemeinde Nobitz weiter vergrößert, so dass auch künftig immer um die einhundert Schüler für die Grundschule prognostiziert werden. Bereits am 2. Dezember 2015 hatte der Kreistag des Landkreises Altenburger Land per Grundsatzentscheidung für die Sanierung der Schule gestimmt. Seitdem wurde im Fachdienst Hochbau und Liegenschaften der Kreisverwaltung mit Hochdruck gearbeitet. Ein Baugrundgutachten und ein Brandschutzkonzept wurden erstellt, der überaus aufwendige Fördermittelantrag auf den Weg gebracht. Dem vorausgegangen war eine Studie zur perspektivischen Nutzung des Schulstandortes, die drei verschiedene Varianten enthielt.

im Auftrag
Jana Fuchs
Öffentlichkeitsarbeit

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