Gespräche zwischen Blech und Pappe

[23.07.2019]

Rundgang bei Auto-Schirmer v.l.n.r.: Landrat Uwe Melzer, Bürgermeisterin, Geschäftsführer Mathias Schirmer und Kathrin Backmann-Eichhorn Lucka. Am 17. Juli waren Landrat Uwe Melzer und Wirtschaftsförderer Michael Apel zu Gast in Lucka. Auf Einladung von Bürgermeisterin Kathrin Backmann-Eichhorn standen zwei Firmenbesuche in bewährten Unternehmen des Ortes auf dem Programm.
Der Rundgang durch den seit 1989 bestehenden inhabergeführten Fachbetrieb Auto-Schirmer gab Einblick in sämtliche Stationen der Autoverschönerung bzw. -instandsetzung, die Geschäftsführer Mathias Schirmer in seinem Rundum-Service zu bieten hat. Hochbetrieb herrscht für die zwölf Angestellten des Werkstattservices mit Unfallinstandsetzung und Lackierung für alle Fahrzeugtypen wider erwartend nicht im Winter durch Glatteisunfälle. Die Aufträge häufen sich vielmehr zu Zeiten des erhöhten Wildwechsels und zu den Sommerurlaubswochen, wenn Autobesitzer kurzfristig vor der großen Ausfahrt auf Nummer sicher gehen wollen, dass alles rund läuft.

Zur Werksbesichtigung im Wellpappenwerk Lucka v.l.n.r.: Bürgermeisterin Kathrin Backmann-Eichhorn, Landrat Uwe Melzer, Cornelia Eikemeier (Geschäftsführung Wellpappenwerk Lucka), Frank Albert (Betriebsleiter Wellpappenwerk Lucka), Felix Rückner (Geschäftsführung Wellpappenwerk Lucka), Michael Apel (Fachdienst Wirtschaft und Kultur) Auch im Familienunternehmen Wellpappenwerk Lucka KG führten Geschäftsführerin Cornelia Eikemeier und Betriebsleiter Frank Albert durch einen Teil der Produktionsanlage. Es gehört zu den größten Wellpappenwerken in Ostdeutschland.
Geschäftsführerin Cornelia Eikemeier erklärte, dass man nach den letzten großen baulichen Investitionen und Erweiterungen am Standort durch ihren Vater Uwe Eikemeier seit 2011 den Fokus stärker auf die Unternehmensentwicklung gelegt habe. Dazu zählten unter anderem Personalentwicklung, Energiemanagement, Transportwesen und Datenschutz. Die 250 Mitarbeiter des Wellpappenwerks Lucka verarbeiten monatlich 4.000 Tonnen Papier zu Pappe. 55 Prozent der hergestellten Pappe werden vor Ort weiterverarbeitet zu Verpackungen aller Art und nach den Gestaltungswünschen der Kunden wie Transportkisten, Umzugskartons, Obst- und Gemüsestiegen, Verpackungen für Parfüms, Kosmetika und Spirituosen oder Fahrräder. Der andere Teil geht in den Verkauf. Einen Vorteil, im Marktwettbewerb zu bestehen, sieht das Wellpappenwerk Lucka in seinem gemischten, breiten Kundenstamm ohne Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Passgenaue, hochwertige und vor allem individuelle Verpackungslösungen sind ein besonderes Qualitätsmerkmal des Unternehmens.
Die Anstrengungen von Landrat und Wirtschaftsförderer in Zusammenarbeit mit der Stadt Altenburg und weiteren Akteuren gut ausgebildete Arbeitskräfte mit einem neuaufgelegten „Pendlertag“ in das Altenburger Land zurück zu holen, werden von der Geschäftsführung begrüßt. Einigkeit besteht in der Überzeugung die Schulstandorte im Landkreis weiter zu stärken. Motivierte und leistungsstarke Schulabgänger sind im Wellpappenwerk mehr denn je gefragt.
Für den Landrat sind die regelmäßigen Firmenbesuche im gesamten Landkreis eine wichtige Gelegenheit zum direkten Austausch mit der Wirtschaft. Die Hinweise der Unternehmen werden sehr ernst genommen und können dabei helfen, behördliche Abläufe zu verbessern.

Im Auftrag

Luise Ehrhardt
Öffentlichkeitsarbeit

↑ nach oben

Kontaktdaten
Landratsamt Altenburger Land
Lindenaustraße 9
Telefon: 03447 586-0
Telefax: 03447 586-100
E-Mail:landratsamt@altenburgerland.de
Pressesprecherin: Jana Fuchs
Telefon: 03447 586-273
Telefax: 03447 586-277
E-Mail:oeffentlichkeitsarbeit@altenburgerland.de
Weitere News...
Baumaßnahmen dauern an
Kreisstraßenmeisterei ist gut auf den bevorstehenden Winter vorbereitet
Weihnachtskonzerte der Musikschule in Altenburg, Meuselwitz und Schmölln
Azubis backten für einen guten Zweck
Neue Kleinkindbetreuung im „Mäusestübchen“ in Altenburg eröffnet
Kostenloser AdA-Onlinelehrgang - Anmeldungen noch bis 5. Dezember möglich
Außerplanmäßig geschlossen
Zwei Gütesiegel gehen nach Meuselwitz
Höheres Wohngeld ab dem 1. Januar 2020
Bürgerbeteiligung zum Strukturwandel