Lehrer zum Lernen im Lindenau-Museum

[16.08.2019]

Prof. Dr. Eckart Lange, Präsident des Kulturrats Thüringen, begrüßte die Teilnehmer des 4. Regionalen Fachtags im Lindenau-Museum Altenburg.

Altenburg als Begegnungsort für den 4. Regionalen Fachtag „Bildung und Kultur“

Altenburg. Zum vierten Mal luden der Kulturrat Thüringen e. V. und das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien zum Regionalen Fachtag Bildung und Kultur. Rund 50 Lehrerinnen und Lehrer reisten dazu in ihrer Vorbereitungswoche vor dem Start des neuen Schuljahres am 15. August nach Altenburg. Im Lindenau-Museum und im Residenzschloss Altenburg wurden ihnen drei Workshops zum Motto „Kunst und Literatur im Dialog“ geboten.

Nach Gotha, Meiningen und Sondershausen war nun mit Altenburg abermals eine ehemalige Residenz Austragungsort für den Regionalen Fachtag Bildung und Kultur für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer aller Fachrichtungen. Prof. Dr. Eckart Lange, Präsident des Kulturrats Thüringen, würdigte in seiner Begrüßung den historischen gewachsenen kulturellen Reichtum des Freistaates, der somit eine ideale Grundlage für die Zielstellung des Fachtages bildet. Es geht um Begegnungen unter der Lehrerschaft, den Austausch, um das Wechseln von Perspektiven und das Entdecken neuer Zusammenhänge.

Der Regionale Fachtag Bildung und Kultur begann mit einem Impulsreferat von Dr. Roland Krischke, Direktor des Lindenau-Museums. In seinem Impulsreferat verwies Dr. Roland Krischke, Direktor des Lindenau-Museums, auf die nationale Bedeutsamkeit seines Hauses, das damit die Rolle des vierten kulturellen Leuchtturmes neben Eisenach, Gotha und Weimar in Thüringen beanspruche. Umfassende, dringend notwendige Sanierungsarbeiten am Bestandsgebäude und am Erweiterungsbau Marstall seien in Planung. Nach der Neueröffnung könne das Museum endlich so arbeiten und wirken, wie es der Bedeutung seiner einzigartigen Sammlungen entspreche. Altenburg sei aber nicht nur eine Stadt großer Architektur und Kunstwerke, sondern habe auch das Potenzial zur Wissens- und Literaturstadt, wenn man an die Verbindungen zu Brockhaus und Pierer, Spalatin, Goethe, Sophie Merau, Wolfgang Hilbig, Ingo Schulze und natürlich Gerhard Altenbourg denke.

Kunsthistorikerin Laura Rosengarten präsentiert den Teilnehmern ihres Workshops ein Künstlerbuch von Gerhard Altenbourg. Drei verschiedene Workshops veranschaulichten danach die Vielfalt der Wechselwirkungen zwischen Kunst und Literatur. Im Residenzschloss stellte Museumsleiter Uwe Strömsdörfer anhand der Ausstellung „Stadt. Mensch. Geschichten – Altenburger Fotoatelier Arno Kersten 1867–1938“ das Projekt „Fotos erzählen bis heute Geschichten“ vor. Mit dem Erfinden neuer Geschichten befasste sich dann auch der anschließende Praxisteil unter Leitung der Leipziger Künstlerin Nora Frohmann. Im Lindenau-Museum führte die Kunsthistorikerin Laura Rosengarten anhand von Kabinettsausstellung und Künstlerbuch in Leben und Werk des Dichters und Grafikers Gerhard Altenbourg ein. Eigene Erfahrungen im Herstellen einer Radierung – von der Zeichnung über die Übertragung bis hin zum Druck – sammelten die Workshop-Teilnehmer mit der Grafikerin Therese Heller. Die dritte Arbeitsrunde drehte sich um Homer, der sich vielfach in den Skulpturen der Gipsabguss-Sammlung und in der antiken Vasensammlung des Lindenau-Museums wiederfindet. Die Archäologin Victoria Kubale und Keramik-Restauratorin Susanne Reim nahmen die Teilnehmer mit auf ihre Reise in die Antike. Zum kreativen Abschluss drehten sich die Töpferscheiben in der Werkstatt des Studios Bildende Kunst.


im Auftrag

Luise Ehrhardt
Öffentlichkeitsarbeit

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