Neujahrsempfang

[21.01.2013]

Landrätin Michaele Sojka begrüßt rund 600 Gäste

Er ist seit vielen Jahren im Altenburger Land zu einer schönen Tradition geworden: Der Neujahrsempfang im Landrats-amt, veranstaltet immer in der dritten Januarwoche. Erstmals hatte Michaele Sojka als Land-rätin des Landkreises Altenburger Land zu diesem festlichen Emp-fang gebeten und rund 600 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport, Ehrenamt sowie aus sozialen Bereichen, Vereinen und Verbänden waren ihrer Einladung gefolgt.

Neben Vertretern aus Wirtschaft und Politik waren auch zahlreiche Vertreter aus Vereinen und Verbänden des Landkreises zum Neujahrsempfang gekommen. Michaele Sojka begrüßt Konrad Junge (links) sowie Roland Müller vom Meuselwitz - Rositzer Braunkohlenrevier e. V. Neben Vertretern aus Wirtschaft und Politik waren auch zahlreiche Vertreter aus Vereinen und Verbänden des Landkreises zum Neujahrsempfang gekommen. Michaele Sojka begrüßt Konrad Junge (links) sowie Roland Müller vom Meuselwitz - Rositzer Braunkohlenrevier e. V. Im Mittelpunkt des Neujahrsemp-fangs, der vom Männerchor Michelwitz und dem Blasorchester Lucka festlich umrahmt wurde, stand die Neujahrsrede der Landrätin. Dabei ließ Michaele Sojka das zurückliegende Jahr kurz Revue passieren, natürlich nicht, ohne ihrem Amtsvorgänger Sieghard Rydzewski, der das Geschäftsjahr 2012 bis zum 30. Juni zu verantworten hatte, für seine in zwölf Amtsjahren geleistete Arbeit zu danken. Ihren herzlichen Dank richtete die Landrätin zugleich an alle Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie aus den sozialen Berei-chen für ihr in den letzten Monaten engagiertes Wirken. Mit Blick auf die vielen ehrenamtlich Tätigen sagte die Landrätin: „Der Landkreis wäre gar nicht in der Lage, all jene Aufgaben zu erfüllen, die die vielen Ehren-amtlichen übernehmen; sie sind für unseren Landkreis tatsächlich unbezahlbar. Ob in der Feuerwehr, im Sport, Kultur-, Sozial- oder Umweltverein, im Kreistag, in Gemeinde- oder Stadträten - ihnen allen kann ich nicht oft genug danke sagen - sie machen unseren Landkreis reich.“

Die hauptamtliche Beigeordnete Christine Gräfe (links) begrüßt die Oberbürgermeisterin der Stadt Gera, Dr. Viola Hahn Die hauptamtliche Beigeordnete Christine Gräfe (links) begrüßt die Oberbürgermeisterin der Stadt Gera, Dr. Viola Hahn Im Ergebnis der Zusammenarbeit vieler verschiedener Partner konnten im Altenburger Land auch im letzten Jahr wieder schöne Erfolge erzielt werden. Dabei ging Michaele Sojka unter anderem auf das gelungene Deutsche Trachtenfest ein, auf die schwierigen Theater-
Verhandlungen, die schlussendlich doch dazu führten, die Finanzierung des Fünf-Spartenhauses für die nächsten Jahre zu sichern und auf den Bau des MEDICUMS am Klinikum Altenburger Land, der diesen Frühsommer eingeweiht werden soll und die medizinische Versorgung der Bürger im Landkreis deutlich verbessern wird.

Deutliche Worte fand die Leiterin der Kreisbehörde beim Blick auf die Themen Fachkräftemangel und Demografie. Der Fachkräftebedarf zeigt sich vor dem Hintergrund vieler stabiler Firmenentwicklungen und Firmenerweiterungen in unserer Region bereits recht deutlich. Die wichtigste Voraussetzung einem Mangel zu begegnen, ist eine gute Schul- und Ausbildung. „Wir müssen uns jetzt verstärkt dafür einsetzen, dass es keine Schul- und Ausbildungsabbrecher mehr gibt. Wir brauchen im Landkreis jeden Jugendlichen und dürfen keinen zurücklassen.“ Michaele Sojka sagte weiter: „Ich finde mich nicht damit ab, dass wir bei den bis 15-Jährigen mit 26 Prozent die höchste Armuts-quote in Thüringen haben.

Michaele Sojka empfängt den Schauspieler Torsten Münchow mit seiner Partnerin, Sängerin Wiltrud Weber. Münchow war nicht das erste Mal in Altenburg. Die wunderschönen Räume des Landratsamtes dienten als Kulisse für zahlreiche Filme, in denen er mitwirkte, u. a. als Otto von Bismark in “Die Reichsgründung” und “Die nervöse Großmacht” sowie als Reichswehrminister Gustav Noske im Zweiteiler “Der Gewaltfrieden”. Allen bereits in der Schule sehr frühzeitig die Zuversicht zu vermitteln, dass man mit Bildung aus dieser im schlimmsten Fall lebenslangen Misere selbst herausfinden kann und dass wir als Gesellschaft dabei auch durch Förderung die tatsächliche Hilfestellung geben, ist unser aller Aufgabe. Wenn es uns dann noch gelingt, die Zahl jener Menschen, die von Hartz IV betroffen sind und „aufstocken“ müssen, zu verringern - immerhin sind das 32 Prozent -, dann wäre die von allen angestrebte Kreisumlageminderung möglich und uns würde eine schwere Last von den Schultern genommen.”

Die vollständige Rede der Landrätin finden Sie rechts als Download.

Jana Fuchs
Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit

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Landratsamt Altenburger Land
Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit
Fachdienstleiterin: Jana Fuchs
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Telefon: 03447 586-270
Telefax: 03447 586-277
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