Naturschutz und Landschaftspflege

Tagebaurestloch Zechau Tagebaurestloch Zechau Zur Sicherung der Eigenart des Landschaftsbildes und Erhaltung als Naturraum wurden im Landkreis Altenburger Land drei Landschaftsschutzgebiete (LSG) ausgewiesen: Das LSG "Kohrener Land" im gesamten nordöstlichen Bereich des Landkreises mit seiner Ausdehnung bis auf sächsisches Gebiet sowie das LSG "Oberes Sprottental", welches sich entlang des Sprottetals von Posterstein bis Schmölln erstreckt, und das LSG "Hainbergsee". Außerdem stehen fünf Gebiete " Lödlaer Bruch, Restloch Zechau-Leesen, Fasanerie/Bornholz, Brandrübeler Moor, Teile des Leinawaldes " unter Naturschutz.

Zu den Naturschutzgebieten im Landkreis Altenburger Land gehört das "Tagebaurestloch Zechau". Dieses Naturschutzgebiet liegt westlich von Altenburg zwischen den Ortschaften Monstab, Großröda, Altpoderschau, Kriebitzsch und Zechau. Charakteristisch für dieses Gebiet sind feuchte bis nasse Standorte, Kleingewässer, Tümpel und Weiher. Auf der Mittelkippe, im Bereich der ehemaligen Kopfböschung zwischen Altpoderschau und Zechau führen Wasseraustritte zur Bildung einer Kalk-Flachmoor-Kaskade. Bei einer großen Artenvielfalt kommen unter anderem der Frauenschuh und der Kammmolch vor.
Leinawald Leinawald Die drei Teilflächen des Naturschutzgebietes "Leinawald" befinden sich östlich von Altenburg. Typisch für die Altenburger Lößlandschaft ist die Laubmischwaldform in verschiedenen Ausprägungsformen wie Traubeneichen-Hainbuchenwald, Schaumkraut-Erlenwald, Stieleichen-Hainbuchenwald. Es gibt zahlreiche standorttypische Artenvorkommen wie beispielsweise die Mopsfledermaus oder die Knoblauchkröte.

Die zwei Teilflächen des Naturschutzgebietes "Lödlaer Bruch" mit "Schlauditzer Holz" liegen südwestlich von Oberlödla. Charakteristisch ist das wassergefüllte Restloch mit teilweise feuchten bis nassen Standorten, vorwiegend umschlossen von lindenreichen Stieleichen-Hainbuchenwald sowie Traubenkirschen Erlen-Eschenwald, bis hin zu offenen Grünlandbereichen. Die Artenvielfalt ist groß, die Große Wespenspinne ist dort beispielsweise zu Hause.

Östlich von Ehrenberg in den Bachauen des Priefeler und Modelwitzer Baches befindet sich das NSG "Fasanerie". Typisch sind dort der Eichen-Hainbuchenwald, in den Bachauen der Erlen-Eschen- Bachauenwald mit kleinflächig wechselnden Feuchteverhältnissen. Das Gebiet ist durchzogen von naturnahen, teilweise stark mäandrierenden Fließgewässern. Flora und Fauna sind artenreich, zu den heimischen Tieren zählt unter anderem der Siebenschläfer.

Das NSG "Brandrübler Moor" findet man südlich von Brandrübel bei Schmölln. Moorflächen mit Quellbächen sowie einer Pfeifengraswiese mit starker Ausprägung von Erlen-Bruch- und Sumpfwald zählen zu den Charakteristika wie auch der Eichen-Birkenwald in den Randbereichen. Zu den Arten, die vorkommen, zählt zum Beispiel der Rundblättrige Sonnentau.

↑ nach oben

Weitere Informationen
Naturdenkmäler
Kontaktdaten
Landratsamt Altenburger Land
Fachdienst Natur- und Umweltschutz
Fachdienstleiterin: Birgit Seiler
Sitz: Amtsplatz 8
04626 Schmölln
Telefon: 03447 586-478
Telefax: 03447 586-495
umwelt@altenburgerland.de