Jugendliche und Senioren treffen sich zum Austausch

[22.01.2015]

Altenburg. Das Miteinander der Generationen zu fördern ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer immer älter werdenden Gesellschaft. Diese Aussage griffen Vertreter des Seniorenbeirats Altenburger Land in Zusammenarbeit mit engagierten Vertretern der Elternschaft des Friedrichgymnasiums auf.

Jung und Alt beim gemeinsamen Backen im Gymnasium: Hortense Weickert (links) und Anne Wagner Der Seniorenbeirat plant im Rahmen des „Lokalen Aktionsplans Altenburger Land“ das Projekt „Voneinander lernen – einander verstehen“ und erhielt eine Förderung durch das Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit.

Am 15. Dezember 2014 fand ein erstes, moderiertes Treffen zwischen Senioren des Landkreises und Schülern des Debattierklubs des Friedrichgymnasiums statt. Drei Stunden wurden im Schulclub des Friedrichgymnasiums in lockerer Atmosphäre miteinander verbracht. Beim gemeinsamen Plätzchenbacken bestand die Möglichkeit, sich kennenzulernen, um anschließend in großer Runde zu diskutieren. Gegenseitiger Respekt, Vorurteile und Rücksichtnahme waren erste Themen, wobei sich schnell herausstellte, dass sich alle Beteiligten ein offeneres Ohr der anderen Generation und einen weniger voreingenommenen Umgang miteinander wünschen würden.

Der zu seltene Kontakt zwischen den Generationen wurde als Grund festgestellt, denn – auch darin waren sich die Diskutierenden einig – interessante Gesprächsthemen gäbe es genug. So wünschten sich die Älteren z. B. Aufklärung im Bereich der neuen Medien und würden im Gegenzug gern die eigenen Erfahrungen weitergeben. Die Jungen – ganz im selben Sinne – würden sich über realitätsnahen Geschichtsunterricht und mehr Verständnis für die eigenen Hobbys sowie den aktuellen Umgang mit moderner Technik freuen. Im Rahmen des Gesprächs wurden aufgrund der ähnlichen Ansichten verschiedene Veranstaltungsarten, wie Spiele-nachmittage, Workshops, Vorträge oder Zeitzeugengespräche im Rahmen des Geschichtsunterrichts diskutiert, um dem Wunsch nach mehr Austausch in Zukunft nachzukommen. Ein zweites Treffen im Januar 2015 wurde vereinbart, um weitere Pläne zu schmieden und beim gemeinsamen Kochen noch mehr voneinander zu lernen und einander in Zukunft noch besser zu verstehen.

Bärbel Müller,
Gleichstellungsbeauftragte

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