Jugend forscht – Schüler experimentieren: „Ihr beweist, wie kreativ der Nachwuchs unserer Region ist“

[27.03.2018]

Rositz. Anfang März 2018 fand die 24. Ostthüringer Regionalmesse „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ unter dem Leitspruch „Spring!“ im Kulturhaus Rositz statt. Die Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land, Metropolregion Mitteldeutschland e. V. (WAMM) als Patenträger organisierte mit der Unterstützung von 90 Sponsoren, bestehend aus Betrieben und Einrichtungen sowie Privatpersonen, eine tolle Veranstaltung mit einem zweitägigen, abwechslungsreichen Rahmenprogramm.

Die C.-F.-Weiße Grundschule nahm mit Selma (l.) und Theresa erstmals teil „Ihr beweist all Euren Bekannten, Verwandten und Freunden – und über die zahlreich vertretenen heute anwesenden Medienschaffenden einer breiten Öffentlichkeit – wie leistungsbereit, wie kreativ und wie produktiv der Nachwuchs unserer Region ist“, lobte Landrätin Michaele Sojka während ihrer Festansprache die jungen Forscher.

07 Teilnehmer präsentierten 53 Projekte. 27 Projekte mit 57 Teilnehmern entfielen auf „Jugend forscht“ und 26 Projekte mit 50 Teilnehmern auf die Sparte „Schüler experimentieren“. Insgesamt beteiligten sich 19 Ostthüringer Schulen. Dabei dominiert das Altenburger Land mit 57 Prozent der eingereichten Projekte vor der kreisfreien Stadt Gera (17 Prozent). Das Friedrichgymnasium Altenburg ist hierbei Klassenprimus, führt die Rangliste mit 14 Projekten an, gefolgt vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz (6) und dem Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln (5). „Positiv ist auch die zunehmende Beteiligung von Grundschulen anzumerken“, konstatierte Wettbewerbsleiter Dirk Heyer.
Beliebt waren vor allem die Kategorien Arbeitswelt und Technik mit jeweils zehn Projekten sowie Mathematik/ Informatik (9), Geo- und Raumwissenschaften (8) und Biologie (7).

Eine 30-köpfige Jury aus Vertretern der Schulen, Betrieben und Einrichtungen bewertete die eingereichten Arbeiten und nahm die Verteidigung vor Ort ab. Sie bescheinigte den Nachwuchswissenschaftlern ein gestiegenes Niveau der eingereichten Projekte, vor allem in der praktischen Umsetzung.

Inga Lovisa Endtmann holte gleich zwei erste Plätze Hervorzuheben ist u. a. die zwölfjährige Inga Lovisa Endtmann vom Friedrichgymnasium Altenburg, die mit ihren Projekten „Schlafen Gänseblümchen länger“ in Biologie und „Festgeklebt & eingeschlossen für die Ewigkeit? – Pollen in Harz und Bernstein“ in Chemie jeweils den ersten Platz belegte. Ebenfalls Doppelstarter waren der 14-jährige Malte Reinstein vom Friedrichgymnasium Altenburg in Mathematik (1. Platz) und Physik (2. Platz, zusammen mit Rudi Hänsch) sowie die zwölfjährige Kati Schöne vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln in Arbeitswelt (2. Platz, zusammen mit Mara Leuschner und Johanna Wiechert) und Technik (zusammen mit Timo Freytag). Als bestes interdisziplinäres Projekt wurde das Projekt „Die Milchviehproduktion im Saale-Orla-Kreis“ von den 10-jährigen Finley Hellfritzsch und Maria-Sophie Schneider von der Staatlichen Grundschule Gefell ausgezeichnet, welches außerdem den Sonderpreis des Mauritianums Altenburg erhielt. Erwähnenswert ist ebenfalls der 16-jährige Kevin Krüger von der Pierer-Schule Altenburg, der mit seinem Projekt „Digitale Bibliothek Metall“ nicht nur Sieger im Fachgebiet Arbeitswelt, sondern auch noch mit den Sonderpreisen der Landrätin und der Firma bluechip Meuselwitz geehrt wurde.
Conrad Linzner von der Regelschule „Am Eichberg“ erklärt sein Projekt Neben Kevin Krüger fährt auch der 15-jährige Conrad Linzner von der staatlichen Regelschule „Am Eichberg“ in Schmölln zum Landesfinale am 10. und 11. April nach Jena. Er untersuchte Neobiota im Stadtgebiet Schmölln – also Tiere und Pflanzen, die dort eigentlich nicht heimisch sind. Komplettiert wird der Auftritt des Landkreises bei „Jugend forscht“ in Jena durch den 16-jährigen Tony Wunderlich von der Pierer-Schule, der im Fachgebiet Technik eine elektronische Teleskopnachführung baute.
Während der regionalen Preisverleihung waren neben Landrätin Michaele Sojka auch der Thüringer Finanzstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert, der Bürgermeister von Rositz, Steffen Stange, und viele weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Eltern und Lehrer anwesend.

Tony Wunderlich von der Pierer-Schule mit seinem Teleskop Zusätzlich zu den 37 Podestplätzen konnten 43 lukrative Sonderpreise vergeben werden. Sechs Projekte „Jugend forscht“ und neun Projekte „Schüler experimentieren“ mit insgesamt 22 Teilnehmern werden als Sieger dieses Wettbewerbs die Region Ostthüringen beim Landesfinale vertreten.

Heinz Teichmann,
Tom Kleinfeld

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