Starkenberberger Sande und Kiese deutschlandweit begehrt

[11.05.2019]

Altenburg/Starkenberg. Tunnel- und Straßenbauer aus ganz Deutschland schwören drauf, Sportler sind entzückt. Qualitativ hochwertig, frostbeständig, frei von störenden Bestandteilen und nahezu rund in der Kornform – diese Eigenschaften machen Kiese und Sande aus dem Altenburger Land vielerorts zum absoluten Renner. Gefördert werden die wertvollen Rohstoffe in der 130 Beschäftigte zählenden Starkenberger Baustoffwerke GmbH, die Landrat Uwe Melzer und Wirtschaftsförderer Wolfram Schlegel vor wenigen Tagen besuchten, um sich über die Entwicklung des Unternehmens zu informieren.

Landrat Uwe Melzer (3.v.l.) und Wirtschaftsförderer Wolfram Schlegel (2.v.l.) besuchten die Starkenberger Baustoffwerke GmbH. Geschäftsführer Thomas Teubner (4.v.l.) führte durch das 1.000 ha große Abbaugebiet und informierte über die Entwicklung des Unternehmens. „Ich glaube, die enorme Dimension der Sand- und Kiesförderung hier in Starkenberg ist den wenigsten Menschen im Altenburger Land bekannt“, ist Landrat Uwe Melzer nach seiner Besichtigungstour durch das 1.000 Hektar große und im Prinzip von keinem Punkt aus komplett einsehbare Abbaugebiet sichtlich beeindruckt. Dabei hat der Abbau von Kiesen, Sanden und Quarzen in Starkenberg eine lange Tradition, denn erste bergbauliche Erkundungsuntersuchungen gab es hier bereits in den sechziger Jahren, Quarz wurde aber schon weit vorher, 1896, hier abgebaut.
Die Lagerstätte – sie erstreckt sich von Kayna, Starkenberg, Zettweil bis Kleinröda – zeichnet sich durch ihre hohen Quarzgehalte aus und ist so groß, dass Rohstoffe hier noch mindestens die nächsten 100 Jahre abgebaut werden können. Experten schätzen, dass weitere 300 Millionen Tonnen hier lagern.
Derzeit verlassen jeden Tag um die 400 Lastkraftwagen die Werktore in Starkenberg. Zudem verfügt das Unternehmen über einen eigenen Bahnanschluss, so dass die wertvollen Rohstoffe zusätzlich auch über den Schienenweg in Richtung Ronneburg abtransportiert werden können. Alles in allem werden rund 2,5 Millionen Tonnen Kies, Sand und Quarz hier aus der Erde geholt. Die erstklassigen Produkte finden Verwendung für den Bau von Brücken, Straßen, Tunnel, Gleisanlagen, Stahlwerken, Häusern, Fassaden, Spielplätzen, Sportanlagen, Reitplätzen sowie im Sanierungs- und Deponiebau. So zählt zum Beispiel die Wismut GmbH zu den größten Kunden der Starkenberger. Auch prestigeträchtige Projekte wie Stuttgart 21 wurden mit Starkenberger Sanden und Kiesen gebaut. Und egal, wo in Deutschland es ein innerstädtisches Beachvolleyballturnier gibt – letztes Jahr zum Beispiel auf dem Leipziger Augustusplatz: Der feine Sand dafür kommt fast immer aus Starkenberg und bringt nicht nur Hobbysportler, sondern auch Olympioniken ins Schwärmen.

im Auftrag

Jana Fuchs
Öffentlichkeitsarbeit

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