Landesprogramm „Familie eins99“ (LSZ)

Das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“/„Familie eins99“ im Altenburger Land

Das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ) – kurz: Landesprogramm „Familie eins99“ - regelt seit 2019 die Familienförderung im Land Thüringen neu. Auf diese Weise sollen Familien besser unterstützt werden und entsprechende Angebote in allen Thüringer Kreisen und kreisfreien Städten bedarfsgerechter gestaltet werden. „Familie“ – das sind alle Menschen im Alter von Eins bis 99.

Der Landkreis Altenburger Land hat das Landesprogramm bereits im Jahr 2018 als Modellregion erprobt und entwickelt es seit 2019 stetig weiter. Im Rahmen des Landesprogramms stehen dem Landkreis Fördermittel des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zur Verfügung. Die Mittel dienen u.a. dem Aufbau einer Integrierten Sozialplanung für den Landkreis. Zugleich stehen sie als Fördermittel für die Projektförderung bereit.

Die fachspezifische, integrierte Sozialplanung bildet die Grundlage für die Schaffung einer bedarfsgerechten Infrastruktur für Familien im Landkreis. Der derzeitige Stand der Fachplanung ist im „Integrierten Fachplan für Familien im Altenburger Land 2019-2020“ niedergelegt. Der Fachplan definiert verschiedene Schwerpunkte und legt dazu spezifische Handlungsziele fest. Aktuell erfolgt eine Überarbeitung des Fachplans und die Anpassung der Handlungsziele für die Jahre 2021-2023.

Die im Fachplan festgelegten Handlungsziele bilden zugleich die Grundlage für die Projektförderung im Landkreis. Durch die Weitergabe von Landesmitteln können jährlich Projekte gefördert werden, die ein Ziel aus dem Fachplan verfolgen und so die Lebensbedingungen von Familien im Landkreis verbessern.

Projektförderung im Rahmen des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“/„Familie eins99“ im Altenburger Land

Derzeit erfolgt die Förderung von Projekten über das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ auf jährlicher Basis. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Träger, Verbände der Wohlfahrtpflege, kirchliche Träger oder kreisangehörige Städte und Gemeinden.

Alle Projektvorhaben sind bis zum 31.10. des Vorjahres einzureichen und müssen ausweisen, welches der Handlungsziele aus dem Fachplan sie hauptsächlich verfolgen. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch den Beirat für Integrierte Sozialplanung und den Ausschuss für Soziales und Gesundheit. In einem ersten Schritt werden die Handlungsziele des Fachplans gewichtet und mit entsprechenden Teilbudgets ausgestattet. In einem zweiten Schritt wird für jedes Handlungsziel ein Ranking der dazu eingereichten Projektvorhaben erstellt. Auf dieser Basis erfolgt dann die Mittelzuweisung aus den Teilbudgets an die Projekte.

Bitte beachten Sie:
Grundlage für die Antragstellung 2021 wird der „Integrierte Fachplan für Familien im Altenburger Land 2021-2023“ sein, welcher am 30.09.2020 zunächst durch den Kreistag verabschiedet werden muss. Projektanträge für das Förderjahr 2021 können daher ausschließlich im Zeitraum vom 01.10.2020 - 31.10.2020 eingereicht werden. Den Projektaufruf mit näheren Informationen zum Antragsverfahren und das aktuelle Antragsformular und Kurzkonzept finden Sie ab dem 01.10.2020 in der Rubrik „Downloads“.

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Links
Landesprogramm „Familie eins99“ (LSZ)
Satzung des Beirats für Integrierte Sozialplanung im Altenburger Land
Glossar zur Projektförderung im Altenburger Land
Datenschutzerklärung Förderverfahren
Downloads
Integrierter Fachplan für Familien des Landkreises Altenburger Land 2019-2020 (1.1 MB)
Richtlinie LSZ Altenburger Land (2.9 MB)
Kontaktdaten
Landratsamt Altenburger Land
Fachbereich Soziales, Jugend und Gesundheit
Sozialplaner für Integrierte Sozialplanungsprozesse Cornelius Dietrich
Theaterplatz 7/8
04600 Altenburg
Telefon: 03447 586-595
Telefax: 03447 586-520
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