Mehr Sicherheit bei der Abfallsammlung

[17.01.2020]

Altenburg. Sicherheit spielt auch im Bereich der Abfallentsorgung eine wichtige Rolle. In den zurückliegenden Jahren gab es in der Bundesrepublik mehrere schwere Unfälle von und mit Entsorgungsfahrzeugen, bei denen Beschäftige aber auch Passanten zu Schaden kamen. Die Tendenz ist leider steigend.

Das Rückwärtsfahren der Entsorgungsfahrzeuge stellt dabei potenziell eine große Gefahrenquelle dar. Das Sicherheitsrisiko ist hierbei deshalb so hoch, weil der Fahrer nur unzureichend den Raum hinter seinem Fahrzeug einsehen kann. Die Situation tritt besonders in Gassen und Straßen ohne Wendemöglichkeiten auf.
Nach den Festlegungen in der Branchenregel für die Abfallwirtschaft von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sind die Entsorgungsunternehmen verpflichtet, die Abfallentsorgung grundsätzlich so zu planen, dass ein Rückwärtsfahren möglichst vermieden wird. Sollte jedoch ein Rückwärtsfahren unumgänglich sein, muss mittels der Gefährdungsbeurteilung festgelegt sein, wie das gefahrlose Rückwärtsfahren in dieser Situation durchzuführen ist. Für die Praxis bedeute dies, dass alle für die Abfallentsorgung Verantwortlichen, auch in Städten und Gemeinden, nach Möglichkeiten suchen müssen, um das Risiko der Gefährdung zu minimieren.
Für das Altenburger Land hat das Entsorgungsunternehmen Remondis GmbH & Co. KG im Frühjahr 2019 dem Landkreis alle im Betriebsteil Altenburg davon betroffenen Straßen und Gassen angezeigt. Mit Vorortkontrollen und umfänglicher
Prüfung aller Möglichkeiten wurde nach verträglichen Lösungen gesucht. So wird es in Zukunft Grundstücke geben, die nicht mehr rückwärts angefahren werden können.


Im Auftrag

Jana Fuchs
Öffentlichkeitsarbeit

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