Notbetreuung in Kindertagesstätten geht vorerst weiter

[15.05.2020]

Regelbetrieb startet im Altenburger Land flächendeckend erst nach Pfingsten

Altenburg. Ab Montag, den 18. Mai 2020, dürfen die Kindertageseinrichtungen in Thüringen in einen eingeschränkten Regelbetrieb übergehen. Im Altenburger Land wird voraussichtlich keine Einrichtung am Montag dazu übergehen. Den Wechsel in den eingeschränkten Regelbetrieb streben die meisten Kitas für den 2. Juni 2020 an. Bis spätestens zum 15. Juni muss er jedoch erfolgen. „Liebe Eltern, geben Sie Ihrem Kindergarten und dessen Mitarbeitern ein paar Tage Zeit“, wirbt Marion Fischer, Fachdienstleiterin für Jugendarbeit und Kindertagesbetreuung im Landratsamt um Verständnis. „Die Mitarbeiter stehen den Eltern in der kommenden Woche für Fragen gern zur Verfügung“, so Fischer weiter.

In dieser Woche hat der Freistaat Thüringen per Verordnung die schrittweise Öffnung der Kindertageseinrichtungen ab dem 18. Mai in die Verantwortung der Landkreise und kreisfreien Städte gegeben. Demnach dürfen die Kindertageseinrichtungen von der bisherigen Notbetreuung in einen eingeschränkten Regelbetrieb übergehen. Diese Erweiterung stellt die Kindertageseinrichtungen jedoch vor große Herausforderungen, da der Freistaat konkrete Festlegungen getroffen hat, wie der eingeschränkte Regelbetrieb zu organisieren ist.

Dazu zählen etwa, dass vier beziehungsweise sechs Quadratmeter pro Kind in den Räumen gewährleistet werden müssen sowie Hygiene- und Betreuungskonzepte, die von Eichrichtungen und Trägern nun erarbeitet werden müssen. Das ist im Landkreis für die meisten, wahrscheinlich alle, Kitas und deren Träger, bis Montagvormittag nicht zu schaffen.

Dazu kommt, dass die Hygiene- und Betreuungskonzepte, weil Kindertagesstätten Einrichtungen nach Infektionsschutzgesetz sind, durch den Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes zu prüfen und zu genehmigen sind. Erst nach dem Okay aus der Kreisbehörde kann es in den Kitas wieder losgehen. Bis dahin läuft die Notbetreuung in den Kitas weiter. Nur die Erweiterung der Notbetreuung durch die Aufnahme der Vorschulkinder und Geschwister wird durch die Kitas ab 18. Mai abgesichert.


Im Auftrag
Jörg Reuter
Öffentlichkeitsarbeit

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