Tag des offenen Denkmals 2025
Im Altenburger Land zählt der Tag des offenen Denkmals zu den bedeutendsten kulturellen Höhepunkten des Jahres. Die nächste Ausgabe der deutschlandweiten Aktion findet am 14. September statt. An diesem Tag öffnen in den Städten und Gemeinden des Landkreises zahlreiche historische Bauwerke und Einrichtungen ihre Türen – viele davon sonst nur selten oder gar nicht öffentlich zugänglich. Vorbereitet wird das Programm von den unteren Denkmalbehörden des Landkreises sowie der Stadt Altenburg. Gemeinsam mit den Eigentümern der Denkmale freuen sie sich auf zahlreiche interessierte Gäste.
Traditionell beginnt das Ereignis bereits am 12. September mit einer Festveranstaltung in der Altenburger Brüderkirche. Dort wird auch der Denkmalpreis des Landkreises verliehen, der besonderes Engagement auf dem Gebiet der Denkmalpflege würdigt. Näheres zu den diesjährigen Preisträgern erfahren Sie in der Oktober-Ausgabe des „KreisJournals“.
Zum Tag des offenen Denkmals am 14. September wird auch das Landratsamt, in der Lindenaustraße 9 in Altenburg, offen sein. Unter anderem können Besucherinnen und Besucher die Prunksäle des über 125 Jahre alten Gebäudes sehen.
Der Verwaltungsbau in der Lindenaustraße 9 gehört zu den prächtigsten und historisch wertvollsten Gebäuden im Altenburger Land und beeindruckt Einheimische, Touristen und Gäste der Kreisverwaltung immer wieder aufs Neue. Die Besichtigung des Hauses ist ab 10 Uhr möglich, letzter Einlass ist 16 Uhr. Stationen sind der Landschaftssaal, der Lichthof unter anderem mit den Fürstenbildnissen, im ersten Obergeschoss der Ratssaal mit den Gemälden, die Gänge und das Fensterbild.
Eröffnungsveranstaltung mit Preisverleihung
Freitag, 12. September 2025
Feierliche Eröffnungsveranstaltung zum „Tag des offenen Denkmals“ des Landkreises Altenburger Land und der Stadt Altenburg in der Brüderkirche zu Altenburg
Ehrung besonderer denkmalpflegerischer Leistungen im Landkreis Altenburger Land
Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera
Solisten des Musiktheater-Ensembles des Theaters Altenburg-Gera
Beginn: 19:30 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr
Gastronomische Versorgung: ab 18 Uhr
Eintritt frei!
Begrenzte Platzkapazität
Das Programm zum Denkmaltag
Sonntag, 14. September 2025
Adresse | Kulturdenkmal | geöffnet/Aktionen |
04603 Göhren, OT Romschütz |
Kirche St. Matthäus auf dem Gelände der 1725 abgebrochenen Kirche in der Zeit bis 1737 durch Gottfried Samuel Vater im Stil des Barock errichtet; von 1999–2015 schrittweise saniert und restauriert – Die Romschützer Kirche gehört zu den wenigen Rotunden in unserem Land, die in schöner ansprechender Schlichtheit gehalten ist und von der man sagt, dass sie in ihrer Bauform ein verjüngtes Abbild der Dresdner Frauenkirche darstellt. |
10–16 Uhr
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04603 Nobitz, OT Ehrenhain, Waldenburger Straße 33 |
„Bauchs Hof“, Vierseithof erbaut um 1669/1670 Fachwerkhof mit Torhaus und reich profiliertem Holztor mit Pforte, Wohnstallgebäude mit Porstube und Oberlaubengang, Umgebindewohnhaus mit Schmuckfachwerkgiebel und Bohlenstube, Scheune und großer Streuobstwiese |
10–17 Uhr
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04603 Nobitz, OT Kleinmecka, Nr. 10 |
Kulturhof Kleinmecka, ehemaliger Vierseithof Projekt „Cultural farming – Kulturhof Kleinmecka“ – ein Denkmal in Not gefördert von der Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA), Pilotprojekt des BLE Projektaufrufs LandKULTUR https://www.facebook.com/kleinmecka |
10–16 Uhr
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04603 Nobitz OT Wolperndorf |
Dorfkirche St. Walburga | 10:30–16 Uhr
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04603 Nobitz OT Ehrenhain Waldenburger Straße 40 |
Dorfkirche Ehrenhain |
10–13 Uhr
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04603 Windischleuba, Luckaer Straße 26 |
Kirche Windischleuba St. Nikolaus Die St. Nikolauskirche gehörte zur Urpfarrei des Pleißenlandes. Die große Dorfkirche aus roten Sandbruchsteinen und Porphyr ist ein einschiffiges, spätgotische Gebäude unter Verwendung romanischer Teile. Die Saalkirche mit Westturm wurde in den Jahren 1492–1507 unter Verwendung älterer Bauteile erbaut. In den Jahren 1820–1822 wurde ein Umbau, verbunden mit einer Neuausstattung, vorgenommen. |
10–14 Uhr
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04610 Meuselwitz, OT Zipsendorf, Zeitzer Straße 77 |
Kulturhalle 1929 bis 1930 in der Bauhausära als Sport- und Kulturhalle errichteter Klinkerbau, Architekt Ewald Scheller |
11–17 Uhr
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04613 Lucka, Bahnhofstraße 31 |
Villa im Jugendstil um 1900 Restauriert von 2017–2020 |
10–17 Uhr
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04617 Kriebitzsch Kirchgasse 7 |
ehemalige Schmiede | 13–18 Uhr
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04617 Treben, OT Plottendorf |
Thrillerhof Vierseithof und Spirituosenmanufaktur |
10–17 Uhr
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04617 Treben OT Lehma Am Wiesengrund 10 |
Historische Werkstatt | 10–17 Uhr
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04617 Starkenberg, OT Dobraschütz Kirschweg |
Kirche Dobraschütz im Stil des Bauernbarock 1752 erbaut. Reiche Ausschmückungen an der Kassettendecke, der Kanzel, dem Gestühl, dem Taufstein und der Deckenleuchte. Sie wurde 2012 von innen und 2013–2016 von außen saniert. Eine Orgelrestaurierung fand 2013 statt. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Stiftung KiBa |
11–17 Uhr
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04618 Langenleuba-Niederhain, Platz der Einheit 2 |
„Halbes Schloss“ Neubau einer barocken Schlossanlage (Gutshaus) auf den Resten einer mittelalterlichen Wasserburg von 1707–1711. 1838 Abriss des Südflügels, seither wird das Objekt als „Halbes Schloss“ bezeichnet. Ab 1964 Leerstand. Seit 2019 Sicherungsmaßnahmen am Objekt. Heute noch 3-Flügel-Anlage um Innenhof mit bauzeitlichen Ausstattungselementen, die der Permoser-Schule in Dresden zuzurechnen sind. |
10–18 Uhr Wir freuen uns, Sie auch in diesem Jahr wieder zum Tag des offenen Denkmals im Halben Schloss begrüßen zu dürfen. Auch in diesem Jahr steht das Schloss im Mittelpunkt des Tages des offenen Denkmals. Das Schloss kann jederzeit selbstständig besichtigt werden. Oder Sie wollen mehr zum Schloss und seiner Geschichte erfahren? Hier bietet der Verein Führungen an. Der Treffpunkt für die Führungen ist die Eingangshalle des Schlosses. Bitte beachten Sie, dass die Führungen nicht barrierefrei sind. Gehen Sie auf Entdeckungsreise im Halben Schloss und besuchen Sie die Ausstellungen und Angebote, welche an diesem Tag präsentiert werden: Das Halbe Schloss Baugeschichte, Vergangenheit und Gegenwart
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Mehr Informationen zum Schloss, dem Verein und weiteren Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage www.halbes-schloss.de |
04618 Nobitz OT Göpfersdorf Garbisdorf Nr. 6 |
Kulturgut „Quellenhof“ Großer Vierseithof, 1804 errichtet nach Brand; Wohnhaus mit gefasster Bohlenstube, umgenutzt zum Kunst- Kultur- und Begegnungshof im Altenburger Land www.quellen-hof.de |
10–17 Uhr
10–17 Uhr
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04626 Lumpzig, Hauptstraße |
Kirche Die 1829/30 zum Teil aus Steinen der ehemaligen Kirchen von Lumpzig (1802 abgebrannt) und Braunshain (1829 abgetragen) erbaute Saalkirche mit Kirchturm im Westen. Klassizistisch-Neugotischer Entwurf von Albert Geutebrück, Architekt aus Leipzig. Der 1980 restaurierte Flügelaltar von 1487, stammt aus der Pfarrkirche von Braunshain. |
10–17 Uhr
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04626 Lumpzig Hauptstraße 29 |
Mühle von 1887 | 10–17 Uhr
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04626 Schmölln, OT Hartha bei Lumpzig, Dobraer Weg 3 |
Bockwindmühle von 1732 Technische Schauanlage. Auf dem Mühlenareal befindet sich noch ein translozierter Rinderoffenstall als Kulturscheune. Der Mühlenhof wird nach und nach saniert. |
10–17 Uhr
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04626 Schmölln, Markt 1 |
Rathaus Kleine Galerie Rathausturm |
10–16 Uhr
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04626 Schmölln, Markt 1 |
Bergkeller hinter dem Rathaus | 10–16 Uhr
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04626 Schmölln, Markt 1 |
Vereinsräume des Heimat- und Verschönerungsverein Schmölln e. V. | 10–16 Uhr
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04626 Schmölln Kirchplatz |
Stadtkirche St. Nicolai | 12–16 Uhr
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04626 Schmölln Am Kellerberg |
Gottesackerkirche | 10–15 Uhr
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04626 Schmölln Ronneburger Straße |
„Herzogliche“ Bank | 12–16 Uhr
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04626 Schmölln Wetststraße 10 |
„Alte“ Schuhfabrik Werkhalle und ehemalige Produktionsräume |
12–16 Uhr
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04626 Schmölln, Am Seufzer-Allee |
Hiller-Turm | 9–16 Uhr
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04626 Schmölln, Sprottenanger 2 – Haus I, Ronneburger Straße 90 – Haus II |
Knopf- und Regionalmuseum Schmölln Im 1997 eingerichteten Knopf- und Regionalmuseum wird ein umfangreicher Überblick über die wechselvolle Geschichte der Schmöllner Knopfindustrie gegeben, die weit in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zurückreicht. Gezeigt werden hier vielerlei und verschiedene Knöpfe. Aber nicht nur Knöpfe aus dem Samen der Steinnuss, sondern auch eine Steinnuss selbst sowie Gerätschaften, Maschinen und eine Vielzahl von Originaldokumenten kann der interessierte Besucher in Augenschein nehmen. |
10–13 Uhr
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04626 Schmölln Schlossstraße 10 |
Landratsamtsgebäude |
10–18 Uhr
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04626 Schmölln, OT Dobitschen |
Kabinett des Geschichtsvereins „Wasserschloss Dobitschen“ e.V. | 10–17 Uhr
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04626 Schmölln, OT Dobitschen |
Wasserschloss Dobitschen Barockes Wasserschloss, erbaut 1696 von Johann Friedrich Bachoff von Echt |
10–17 Uhr
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04626 Schmölln, OT Nöbdenitz, Am Gemeindeamt |
Nöbdenitzer Wasserschloß In Nöbdenitz existierte es ein Rittergut, welches sich bis 1945 im Eigentum der Familie Thümmel befand. Es gab ein altes und ein neues Herrenhaus. Das alte Herrenhaus war ehemals ein Wasserschloss. Das neue Wasserschloss ist nach dem 2. Weltkrieg 1945 gemäß SMAD-Befehl gesprengt worden. Zum Rittergut gehörten zwei Teiche, zwischen denen ein Teehaus zum Verweilen einlud. Dieses ist nach historischem Vorbild neu errichtet worden. |
13–17 Uhr
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04626 Heyersdorf, Dorfstraße |
Kirche Turmviereck ältester Teil aus dem 11. Jh., Achteckturm 1740 erneuert. 1833 Kirchenschiff vergrößert und Innenraum im klassizistischen Stil umgebaut, Opitz-Orgel von 1858. 2007–2010 Restaurierung und Erneuerung des Dach- und Turm-bereichs sowie der Außenfassade, nach archäologischen Grabungen erfolgte 2011–2014 die Restaurierung des Innenraums. 2017 Restaurierung der Opitz-Orgel. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. |
10–17 Uhr
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04639 Ponitz, OT Grünberg, Kirchweg |
Dorfkirche restaurierte Innenraumfassung von 1904 mit Schablonenmalerei und Bibelzitaten; 2 restaurierte Figuren aus dem 15. Jahrhundert: Maria mit Kind und eine trauernde Maria |
9–17 Uhr
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04639 Gößnitz, Kirchplatz 1 |
Sankt-Annen-Kirche Bauzeit 1491–1494 |
9–13 Uhr
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04639 Ponitz, Renaissanceschloss |
Renaissanceschloss Ponitz 1568–1574 im Stil der Renaissance umgebaut, in dem es heute noch erhalten ist. Der Abschluss der Bauarbeiten erfolgte 1574. Im Obergeschoss mit eindrucksvollen Kassettendecken ausgestattet. Aufwendig saniert und restauriert seit 1990. Heute überregionales Kultur- und Veranstaltungszentrum. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. http://www.renaissanceschloss-ponitz.de |
10–17 Uhr
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Programmänderungen vorbehalten