Natur & Umwelt

Das Altenburger Land gehört naturräumlich zum Altenburg - Zeitzer Lösshügelland, welches wiederum ein Ausläufer der Leipziger Tieflandbucht ist.

Es ist in weiten Teilen landwirtschaftlich geprägt und weist für Thüringer Verhältnisse wenig Waldflächen auf.

Prägend sind viele ökologisch wertvolle Offenlandbereiche, die sich vor allen in den Tälern der Flüsse und Bäche bildeten. Von Südwesten in Richtung Nordosten durchquert der Fluss Sprotte Teile des Altenburger Landes, die dann in die von Süden nach Norden verlaufende Pleiße mündet. Die Pleiße fließt in Leipzig in die Weiße Elster.

Zu einer unschätzbar wertvollen Naturlandschaft gehört der im Nordwesten liegende Leina Wald. Dieser noch den europäischen Urwäldern entsprechende Eichen Hainbuchenwald weißt eine große Artenvielfalt auf.

Daneben sind es die großen Flächen ehemaliger Braunkohletagebaue, die sich nach Aufgabe der bergbaulichen Tätigkeit in wertvolle Naturlandschaften wandelten und heute zu den geschützten Bereichen des Kreises gehören (u.a. Naturschutzgebiet Zechau, Naturschutzgebiet Phönix Nord bei Lucka).

Ebenfalls prägend und für den Naturschutz wertvoll sind die ehemaligen bäuerlichen Obstgärten im ländlichen Raum, die als sg. Streuobstwiesen heute unter besonderen Schutz stehen.

Für die Natur- und Umweltbelange ist im Landratsamt der Fachdienst Natur- und Umweltschutz (FD 44) zuständig.

Er setzt sich zusammen aus:


Im FD 44 werden insbesondere Fragen des  Bodenschutzes, von Abfallablagerungen, Wasserhaushalt, Emissionen und Immissionen, Chemikaliensicherheit, Natur-, Arten- und Baumschutz behandelt. Die Mitarbeiter/innen des Fachdienstes stehen Ihnen gern für alle Fragen zum Umwelt- und Naturschutz im Landkreis zur Verfügung.