Angehende Packmitteltechnologen lernen an neuem Schneidplotter
In einer von digitalen Technologien und hochpräzisen Fertigungsprozessen geprägten Zeit ist es unerlässlich, dass Bildungseinrichtungen in ihre Ausstattung investieren. Berufsschulen etwa müssen über modernste Maschinen, Anlagen und Werkzeuge verfügen, um eine innovative und praxisnahe Ausbildung zu gewährleisten. Das Berufliche Schulzentrum für Gewerbe und Technik „Johann Friedrich Pierer“ in Altenburg geht jetzt mit der Anschaffung eines hochmodernen Schneidplotters einen weiteren Schritt in Richtung zukunftsorientierte Ausbildung.
Mit dem neuen rund 126.000 Euro teuren Schneidplotter, auf Beschluss des Kreistages vom Landkreis als Schulträger finanziert, fördert die Schule gezielt die moderne Verpackungsentwicklung in der Ausbildung der künftigen Packmitteltechnologen und Papiertechniker, insbesondere im Bereich der Papierverarbeitung. Weitere 70.000 Euro flossen, unter anderem unterstützt vom Förderverein P2V e. V., in die Ausstattung des entsprechenden Fachkabinetts. Jedes Jahr arbeiten die Berufsschüler mit dem Schneid- und Plottsystem und erlernen den kompletten Prozess von der CAD-Konstruktion bis zur Erstellung eines realen Prototyps einer Papierverpackung. Die von den Schülerinnen und Schülern entwickelten Entwürfe werden dabei präzise auf Wellpappbogen übertragen, einschließlich aller Schneid- und Ritzlinien. Anschließend werden diese zu funktionsfähigen Mustern zusammengesetzt, wodurch das Konstruierte sofort überprüft und optimiert werden kann. Der Schneidplotter, der in dieser Ausstattung auch in vielen Betrieben zum Einsatz kommt, ermöglicht eine praxisnahe und zeitgemäße Umsetzung von Verpackungsideen und ist ein zentraler Bestandteil der technischen Ausbildung in der Piererschule.
