„Goldene Ehrennadel“ für besonderes ehrenamtliches Engagement
Landrat Uwe Melzer würdigt Menschen, die sich mit Herz und Tatkraft für die Gemeinschaft einsetzen
Sie helfen, organisieren, begleiten und packen dort an, wo Unterstützung gebraucht wird: Ehrenamtliche leisten einen unver-zichtbaren Beitrag für das gesellschaftliche Leben. Um diesen Einsatz zu würdigen, verleiht der Landkreis Altenburger Land seit mehr als zwei Jahrzehnten die „Goldene Ehrennadel“ an besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger. Am 27. Oktober zeichnete Landrat Uwe Melzer im Rahmen der traditionellen Ehrenamtsgala im Landratsamt 24 verdienstvolle Frauen und Männer aus. Zwei weitere Engagierte erhielten das Ehrenamts-zertifikat der Thüringer Ehrenamtsstiftung.
In seiner Festrede sagte Uwe Melzer: „Die Goldene Ehrennadel, die ich vergeben darf, ist mehr als ein kleiner Anstecker. Sie ist in erster Linie ein Ausdruck meines Dankes. Ein Dank an Menschen, die sich mit Herzblut, Überzeugung und großer Einsatzbereitschaft für andere einsetzen. Bei uns im Landkreis sind es rund 10.000 Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, eine beachtliche Zahl. Zu sagen, dass das Ehrenamt eine wunderbare Sache und ein schmückendes Beiwerk in unserer Gesellschaft ist, das wäre zu einfach und nur ein sehr kleiner Teil der Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist: Wir sind aufs Ehrenamt angewiesen - in einer Zeit, in der vieles im Wandel ist und in der gesellschaftliche Herausforderungen wachsen.“ Mit der Goldenen Ehrennadel wurden ausgezeichnet:
Satsita Buraeva engagiert sich seit 2018 für den Caritasverband Ostthüringen e. V. Mit ihren hervorragenden Sprachkenntnissen unterstützt sie Schutz-suchende und Menschen mit Migrationshintergrund als Dolmetscherin und begleitet sie in schwierigen Lebenssituationen. Durch ihre einfühlsame Art ist sie zu einer „Brückenbauerin“ zwischen Schutz-suchenden, sozialen Diensten, Behörden und der Bevölkerung ge-worden. Unermüdlich unterstützt sie das Team der Caritas und steht ebenso Mitarbeitern anderer Vereine und Behörden zur Seite. Mit ihrem außergewöhnlichen Engagement leistet sie einen wertvollen Beitrag zu Verständigung, Integration und gutem Miteinander im Altenburger Land.
Heike Ebert engagiert sich seit mehr als 20 Jahren für die Arbeitsgemeinschaft Tiere an der Wieratalschule in Langenleuba-Niederhain. Sie vermittelt Kindern und Jugendlichen nicht nur Wissen über Tiere und Natur, sondern auch Verantwortung, Pflichtgefühl, Respekt und einen achtsamen Umgang mit unserer Umwelt. Mit großem Einsatz wirkt sie zudem an der Gestaltung und Pflege des Schulhofes mit. Ihre andere große Leidenschaft ist der Tischtennissport, dem sie sich als Abteilungsleiterin und Übungsleiterin beim SV Langenleuba-Niederhain 1949 e. V. engagiert widmet. Sie fördert dabei vor allem Kinder und Jugendliche, organisiert Punktspiele und begleitet die Spieler zu Wettkämpfen.
Kristin Freudenberg engagiert sich seit mehr als 20 Jahren im Reit- und Fahrverein Wintersdorf e. V. und hat davon viele Jahre als Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin Verantwortung übernommen. Besonders am Herzen liegt ihr die Förderung des Nachwuchses, dem sie neben der Leidenschaft am Reitsport auch Werte wie Respekt, Verant-wortungsbewusstsein und einen achtsamen Umgang mit Pferd und Mensch vermittelt. Vereinsmitglieder, Eltern, Sponsoren und weitere Unterstützer finden in ihr immer eine kompetente Ansprechpartnerin. Mit ihrem Engagement fördert Kristin Freudenberg nicht nur den Reitsport, sondern auch den Zusammenhalt im Verein.
Holger Heilmann engagiert sich seit vielen Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr Wintersdorf und bringt sich heute besonders in der Alters- und Ehrenabteilung ein. Als langjähriger Kreisausbilder für Sprechfunk und maßgeblicher Mitgestalter bei der Einführung des Digitalfunks hat er zahlreiche Lehrgänge durchgeführt und damit den Ausbildungsstand der Feuerwehren nachhaltig verbessert. Als ehemaliges Mitglied der Katas-trophenschutz-Führungsunterstützungsstaffel unterstützte er bei zahlreichen Großeinsätzen die örtlichen Einsatzleiter und seit über zwei Jahren unterstützt er trotz seines Ruhestandes außerdem die Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz als Mitarbeiter für Funk- und Sirenentechnik.
Sylke Helbig engagiert sich seit mehr als 25 Jahren mit viel Herzblut im Faschingsverein und im Sportverein in Langenleuba-Niederhain. Sie näht Kostüme, unterstützt bei der Organisation von Veranstaltungen und übernimmt Kassentätigkeiten. Darüber hinaus kümmert sie sich um die runden Jubiläen der Vereinsmitglieder und der Gemeindeeinwohner. Mit großem Engagement führt sie zudem die Chronik im Gemeindeblatt und hält damit wichtige Ereignisse und Geschichten des Ortes lebendig. Sylke Helbig steht beispielhaft für Menschen, die sich nicht in den Vordergrund stellen, sondern aus voller Überzeugung und ganz selbstverständlich für das Gemeinwohl einstehen.
Barbara Hesselbarth setzt sich seit drei Jahrzehnten für ein lebendiges Dorfleben in Drogen ein. Sie unterstützt den Feuerwehrverein und ist seit der Gründung des Vereins „Drogener Freizeittreff 2010 e. V.“ dessen Vorsitzende. Mit großer Einsatzfreude organisiert sie Winterwanderungen, das Maibaumsetzen, das Sportfest, Gemeinde- und Herbstfeste sowie Vereinsfahrten und Rentnerweihnachtsfeiern. Ihr besonderes Anliegen ist es, Jung und Alt zusammenzubringen und so das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde zu stärken. Aktuell widmet sich Barbara Hesselbarth maßgeblich dem geplanten Neubau des Kulturhauses.
Michael Klages engagiert sich seit 40 Jahren für den SV Lokomotive Altenburg e. V., Abteilung Ringen. Als Abteilungsleiter, aktiver Sportler und Trainer übernimmt er Verantwortung weit über das übliche Maß hinaus. Besonderes Augenmerk legt er auf die Förderung des Nachwuchses, den er mit großem persönlichem Einsatz trainiert und zu Wettkämpfen begleitet. Zudem vermittelt er bereits Kindern in Kindergärten die Freude an Bewegung und Sport, insbesondere beim Ringen. Über mehrere Generationen hinweg hat er den Ringsport im Altenburger Land geprägt und dabei Werte wie Disziplin, Fairness, Respekt, Kameradschaft und Zusammenhalt vermittelt.
Carola Klenner engagiert sich seit der Gründung des Meuselwitzer Breitensportvereins e. V. 2012 als Leiterin der Abteilung Frauensport. Sie sorgt für einen reibungslosen Trainingsbetrieb und organisiert darüber hinaus verschiedene Gruppenfahrten. Dabei beginnt ihre die Arbeit oft schon ein Jahr im Voraus mit der Suche nach geeigneten Reisezielen und Terminen sowie mit der frühzeitigen Information der Teilnehmerinnen. Bei Veranstaltungen übernimmt Carola Klenner zudem die Organisation von Einkäufen und die Einteilung der Helfer am Verkaufsstand. Für ihren Verein ist sie eine stets kompetente und verlässliche Ansprechpartnerin.
Regina Kohlrusch bringt sich seit 30 Jahren in das Wintersdorfer Dorfleben ein. Gemeinsam mit ihrem Mann pflegte sie über viele Jahre den Bauerngarten des Alfred-Ahner-Hauses und trug damit zur Bewahrung eines Stücks Heimatgeschichte bei. Als 2016 die Abteilung Gymnastik des ASV Wintersdorf e. V. eine neue Übungsleiterin suchte, übernahm Regina Kohlrusch diese Aufgabe mit beeindruckender Tatkraft und gewann weitere Sportlerinnen für eine zweite Gruppe hinzu. Auch in Zipsendorf bringt sie alle zwei Wochen sportbegeisterte Frauen zusammen und motiviert darüber hinaus zur aktiven Teilnahme an Veranstaltungen wie etwa dem „Tag der sauberen Landschaft“.
Jennifer Kube engagiert sich seit 2012 im Vorstand des Kreissportbundes, vertritt vor allem die Interessen der weiblichen Mitglieder und bringt immer wieder gute Ideen in die Vorstandsarbeit ein. Bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen im Altenburger Land und in ganz Thüringen ist sie präsent und damit eine engagierte Botschafterin für Sport und Ehrenamt. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Förderung der jüngsten Generation, weshalb sie sich als Koordinatorin der bewegungsfreundlichen Angebote in der Kita „Bärenstark“ und als Kooperationspartnerin des SV Lerchenberg e.V. dafür einsetzt, Kinder frühzeitig für Bewegung und einen gesunden Lebensstil zu begeistern.
Angela Müller ist seit über 20 Jahren Mitglied der Laien-Schauspielgruppe Künstler & Wenzelgarde in Altenburg. Dabei überzeugt sie nicht nur als leidenschaftliche und talentierte Schauspielerin auf der Bühne, sondern wirkt ebenso ideenreich hinter den Kulissen an der erfolgreichen Gestaltung des Vereinslebens mit. Mit ihrer Erfahrung ist sie zudem eine wertvolle Mentorin für neue Mitglieder und gibt ihre Begeisterung für das Theaterspiel gern an andere weiter. Besonders am Herzen liegt es ihr, die Altenburger Stadtgeschichte und die regionalen Schwänke lebendig zu halten und damit ein Stück kulturelles Erbe von Stadt und Landkreis zu bewahren.
Hartmut Pfefferkorn engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen, die Hilfe benötigen. Er geht für sie einkaufen, hilft bei Arbeiten im Haus oder in der Wohnung, übernimmt Gartenarbeiten. Auch in schwierigen Zeiten lässt er diese Frauen und Männer nicht im Stick, besucht sie, wenn sie im Krankenhaus liegen oder in ein Pflegeheim gezogen sind. Darüber hinaus teilt er die Erträge seines eigenen Gartens und versorgt bedürftige Bürger mit frischem Obst und Gemüse. Sein Grundsatz ist dabei einfach und zugleich vorbildlich: Wer meine Hilfe braucht, bekommt sie auch. Mit seiner selbstverständlichen Hilfsbereitschaft, seiner menschlichen Nähe und seinem ausgeprägten Gemeinschaftssinn zeigt Hartmut Pfefferkorn, wie wertvoll gelebtes Ehrenamt ist.
Barbara Plötner ist seit vielen Jahren Mitglied im Altenburger Geschichtsverein e. V. und seit 2020 Vorstandsmitglied. In ihrer Funktion als Schatzmeisterin trägt sie Verantwortung für Buchführung und Haushaltsplanung, steuerliche Angelegenheiten sowie die Einwerbung von Fördermitteln und Spenden. Außerdem kümmert sie sich um die Mitgliederorganisation, koordiniert Aufgaben und sorgt für die erfolgreiche Organisation von Versammlungen, Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen. Auch bei der Gewinnung und Einbindung von Helfern und Funktionsträgern leistet sie einen wichtigen Beitrag und stärkt damit das Vereinsleben.
Margitta Pöschel ist seit über 20 Jahren Mitglied der Volkssolidarität in Fockendorf und engagiert sich im Vorstand der Ortsgruppe. Gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen plant und organisiert sie die monatlichen Veranstaltungen und trägt so zu einem lebendigen Dorf- und Vereinsleben bei. Mit großer Zuverlässigkeit verfasst sie zudem Berichte für das Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue und sorgt dafür, dass die Aktivitäten der Ortsgruppe auch öffentlich wahrgenommen werden. Ein besonderes Anliegen sind Frau Pöschel die Mitglieder selbst, die sie zu Geburtstagen besucht und denen sie damit Wertschätzung und persönliche Verbundenheit entgegenbringt.
Maximilian Ratzka engagiert sich seit seiner Jugend für die Freiwillige Feuerwehr und ist heute in den Wehren Wintersdorf und Meuselwitz aktiv. Besonders am Herzen liegt ihm die Nachwuchsarbeit. In der Jugendfeuerwehr Meuselwitz setzt er sich engagiert für die Ausbildung der Mädchen und Jungen ein. Als stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wintersdorf genießt er das volle Vertrauen aller Kameradinnen und Kameraden. Seine hervorragenden Führungsqualitäten und seine hohe Einsatzbereitschaft stellte er zuletzt eindrucksvoll beim Großbrand zwischen Mumsdorf und Falkenhain unter Beweis, bei dem er über mehrere Tage als Einsatzleiter fungierte.
Hans-Joachim Schön rief 1976 die Kleingartenanlage Bergmannsfreud in Altenburg mit ins Leben und steht seitdem an deren Spitze. Er prägte den Verein vor allem mit großem Verantwortungsbewusstsein für die Natur. Dabei ging sein Wirken weit über die üblichen Aufgaben eines Vereinsvorsitzenden hinaus, wie sein Engagement als Projektleiter für den 2019 gemeinsam mit dem INNOVA Sozialwerke e. V. aufgebauten Lehrgarten eindrucksvoll zeigt - bis heute ein Ort der Umweltbildung, Wissensvermittlung und Begegnung. Mit der Initiierung des Bienengartens 2023 setzte Hans-Joachim Schön ein weiteres nachhaltiges Zeichen für den Naturschutz und eine biologische Vielfalt.
Monika Schröter ist seit 2024 Mitglied des MC Schmölln e. V. im ADAC und setzt sich für die Verkehrs- und Sicherheitserziehung von Kindern und Jugendlichen ein. Seit 2017 ist sie als Teamleiterin verantwortlich für die bundesweiten Jugendfahrradturniere und organisiert gemeinsam mit ihrem Team jährlich 30 bis 40 Veranstaltungen an den Schulen des Altenburger Landes mit bis zu 900 Teilnehmern. Dabei lernen die Kinder auf einem anspruchsvollen Parcours, ihr Fahrrad sicher zu beherrschen und typische Situationen des Straßenverkehrs richtig einzuschätzen. Gemeinsam mit der Polizeiinspektion engagiert sich Monika Schröter zudem bei der Aktion „Blitz für Kids“ und trägt damit zu mehr Sicherheit auf dem Schulweg bei.
Dieter Schwantner engagiert sich seit 1972 mit großer Leidenschaft für den Kegelsport und war 1989 Gründungsmitglied der Sportgemeinschaft Fockendorf e. V. Er ist Mannschaftsleiter, Trainer und Hauptkassierer der Kegler und mit seiner ruhigen und besonnenen Art eine große Stütze des Vereins. Besonders wertvoll sind seine langjährigen Erfahrungen, die er als Trainer und Mentor an die jüngeren Mitglieder weitergibt. Jüngst konnte er fünf neue Jugendliche für den Kegelsport begeistern. Auch bei Arbeitseinsätzen ist Dieter Schwantner stets zur Stelle und bringt sich mit großem Einsatz für die Belange seines Vereins ein.
Jürgen Speck engagiert sich seit vielen Jahren für den Heimatverein Göpfersdorf e. V. Seit 2013 verantwortet er beim Göpfersdorfer Vogelschießen den Schießstand und fertigt gemeinsam mit seiner Familie den zwei mal zwei Meter großen, aus 48 Einzelteilen bestehenden Holzvogel, den er anschließend farbenprächtig bemalt. Gemeinsam mit seiner Partnerin organisiert er bei den größten Vereinsveranstaltungen zudem den gesamten Grillbereich. Darüber hinaus ist Jürgen Speck maßgeblich die Organisation und Durchführung der Vereinsaktivitäten im Umwelt- und Naturschutz beteiligt. Als Fachmann für Fenster und Türen in Baudenkmalen steht er dem Kulturhof Quellenhof und weiteren Objekten mit seinem Wissen zur Seite.
Kathrin Stefaniak engagiert sich seit zwei Jahrzehnten im Allgemeinen Sportverein Wintersdorf e. V., Abteilung Fußball. Seit über 15 Jahren vermittelt sie als Übungsleiterin den Bambinis Woche für Woche das Fußball-ABC und weckt ihre Freude am Sport. Darüber hinaus übernimmt sie seit 2017 als Nachwuchsleiterin Verantwortung für die Entwicklung des sportlichen Nachwuchses. Als Gründungsmitglied der Damenmannschaft war sie ab 2015 deren Leiterin, steht selbst weiterhin aktiv auf dem Platz und hat die Mannschaft, bekannt als „Schnauderhummeln“ maßgeblich geprägt. Neben ihrer sportlichen Arbeit unterstützt Kathrin Stefaniak die Organisation und Vorbereitung von Vereinsfesten.
Marco Steinbach engagiert sich seit 2006 im Zschöpeler Heimatfreunde e. V. und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt regionaler Traditionen und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ponitz. Von 2008 bis 2013 gehörte er dem Vereinsbeirat an, war 2014 und 2015 Mitglied des Vorstandes und bringt seit 2023 erneut seine Erfahrung als Beiratsmitglied ein. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung von Vereinsveranstaltungen, die er mit handwerklichem Geschick und technischem Sachverstand von der Planung über den Auf- und Abbau bis hin zur Stromversorgung und zu Instandsetzungsarbeiten tatkräftig unterstützt.
Jürgen Uhrlaß engagiert sich seit 1994 als Abteilungs- und Übungsleiter der Tischtennisabteilung des Turn- und Sportvereins Treben e. V. Mit seiner ruhigen Art und großem persönlichen Einsatz hat er die Abteilung über Jahrzehnte geprägt und immer wieder Nachwuchsspieler gefördert. Der mehrjährige Umbau der Trebener Turnhalle stellte die Tischtennisabteilung vor große Herausforderungen und führte schließlich 2023 zur vorübergehenden Abmeldung vom Wettkampfbetrieb. Dank des engagierten Wirkens von Sportfreund Urlaß blieb der Tischtennissport in Treben lebendig und konnte 2025 erfolgreich in den Spielbetrieb zurückkehren.
Margret Ziegenbein engagiert sich seit vielen Jahren als Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin des Heimatvereins Lucka. Sorgfältig behält sie die Finanzen im Blick und gewährleistet so die satzungsgemäße Verwendung der finanziellen Mittel. Als Schriftführerin dokumentiert sie die Versammlungen und trägt durch ihre kreative und beharrliche Öffentlichkeitsarbeit maßgeblich dazu bei, die Veranstaltungen des Heimatmuseums bekanntzumachen und zahlreiche Besucher anzuziehen. Auch bei der Organisation der Festveranstaltung zum 25-jährigen Vereinsjubiläum leistete sie einen wichtigen Beitrag. Ihr ehrenamtlicher Einsatz geht weit über das gewöhnliche Maß hinaus.
Maik Gräfe engagiert sich seit über zwanzig Jahren für den 1. Ostthüringer Blasorchester Nobitz e. V. und steht dem Orchester seit 2004 als Leiter und Dirigent vor, prägt die musikalische Ausrichtung und organisiert die Vereinsarbeit. Zugleich ist er als Saxophonist, Klarinettist und Sänger selbst aktiver Musiker. Unter seiner Leitung hat sich das Orchester zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens in Nobitz und im Altenburger Land entwickelt. Besondere Höhepunkte sind das große Jahreskonzert im Theater in Altenburg sowie das traditionelle musikalische Schlachtfest in der Mehrzweckhalle Nobitz, die beide das kulturelle Angebot der Region bereichern. Für all das investiert Maik Gräfe einen großen Teil seiner Freizeit.
Mit dem Ehrenamtszertifikat der Thüringer Ehrenamtsstiftung wurden ausgezeichnet:
Uwe Baumgarten, Flugwelt Altenburg-Nobitz e. V.
Christian Lang, SV Lokomotive Altenburg e. V.
