POG Präzisionsoptik Gera GmbH erhält Fördermittel aus Bundesmodellvorhaben
Rund 200.000 Euro im Rahmen von UNTERNEHMEN REVIER
Am 11. Februar haben Landrat Uwe Melzer, Pia Castell, Projektleiterin UNTERNEHMEN REVIER, Marcus Raschke, Projektsteuerer UNTERNEHMEN REVIER, und Michael Apel, Wirtschaftsförderer des Landkreises, einen Fördermittelbescheid über 199.770 Euro aus dem Bundesmodellvorhaben UNTERNEHMEN REVIER an Jan Schubach, Geschäftsführer der POG Präzisionsoptik Gera GmbH, übergeben. Die Förderung erhält das Unternehmen für ein zukunftsweisendes Digitalisierungsprojekt „IDF+ Datascope“.
Unter der dem Titel „Innovatives Design und Fertigung von sphärischer Optik für High-End-Anwendungen durch konsolidierte Datenanalyse“ hatte sich das Unternehmen im vergangenen Jahr für die Förderung beworben. Die POG GmbH, die seit 2018 ihren Standort in Löbichau hat, ist weltweit führender Hersteller anspruchsvoller Optik für den High End Industriebereich. Das Projekt leistet einen Beitrag, dies qualitativ noch besser zu können und im Entwicklungs- und Fertigungsprozess schneller und effektiver zu werden. Das Projekt will Datenstrukturen in Entwicklung sowie Fertigung vereinheitlichen, zusammenführen und digitale Lücken schließen. Zudem soll es Grundlagen schaffen, um die Parameter der Herstellung komplexerer Produkte in Echtzeit zu erfassen, zu überwachen und zu optimieren.
„Unser Ziel mit dem Projekt ‚Datenbergwerk‘, wie wir es intern gern nennen, ist es, die Vielzahl vorhandener Daten besser nutzbar zu machen. Wir möchten unsere Entwicklungszeiten verkürzen, die Qualität und Komplexität unserer Produkte weiter steigern und unseren Kunden somit noch schneller noch bessere High-End-Optiken anbieten. Mit den erhaltenen Fördergeldern legen wir den richtigen Grundstein, um unser Projekt schnell voranzubringen. So bleiben wir innovativ und für die Zukunft gut aufgestellt.“ Jan Schubach, Geschäftsführer der POG Präzisionsoptik Gera GmbH.
Bis Mai des vergangenen Jahres konnten sich Unternehmen aus dem Mitteldeutschen Revier, wozu auch das Altenburger Land gehört, mit innovativen Projektideen im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens auf eine Förderung über das Bundesmodellvorhaben UNTERNEHMEN REVIER bewerben. Damit soll der Strukturwandel in den einstigen Braunkohleregionen unterstützt werden. Die Projektvorhaben mussten die Themen Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung betreffen. Gefördert werden Vorhaben mit einer Förderquote von bis zu 60 Prozent für Unternehmen sowie bis zu 90 Prozent für Netzwerke. Die Projektlaufzeit darf sich über maximal anderthalb Jahren erstrecken. Fördermittelgeber ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Bereits im vergangen Dezember hat ein Unternehmen aus dem Altenburger Land Fördermittel aus dem Bundesmodellvorhaben erhalten. Die Valere Agrar Service GmbH setzt mit den rund 48.800 Euro Förderung eine Projektidee um, bei denen aus Reststoffen des Hanfanbaus Futterpellets für Hau-stiere hergestellt werden.
