Jena ist aus globaler Sicht der Hotspot der Optik & Photonik. Ziel des Deutschen Optischen Museums (D.O.M.) ist, diese besondere Stärke für die gesamte Breite der Gesellschaft ganzheitlich erlebbar zu machen.
Die 2028 zu eröffnende Ausstellung verbindet allgegenwärtig drei Elemente: An gut 150 interaktiven Stationen begreifen die Gäste optische Gesetze und Phänomene. An vielen Stellen werden sie dazu optische Beobachtungen an und mit historischen Objekten durchführen, ohne die musealen Objekte konservatorisch zu kompromittieren. Das Erfahren physikalischer Effekte wird hierbei auf unikale Weise mit der Authentizität der Geschichte verknüpft. Dafür werden sowohl historische Mikroskope durch die Besuchenden zum Einsatz kommen, als auch ein Prisma aus dem Besitz von Johann Wolfgang v. Goethe. Letzteres wird genutzt werden, um gleichzeitig sowohl das Spektrum nach Newton zu zeigen als auch das Interferenzspektrum, welches Goethe als Grundlage seiner Farbenlehre verwendete.
Gründungsdirektor Prof. Dr. Timo Mappes gibt einen Einblick, wie das Museum neu gedacht wird, um die Besuchenden sowohl über die Ausstellung als auch über die Architektur zur begeisternden und begeisterten Auseinandersetzung mit Optik einzuladen.