Bachs Johannes-Passion in Altenburger Brüderkirche
Mit Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion wird in diesem Jahr ein herausragendes Werk wieder in Altenburg aufgeführt. Die berühmte Passionsvertonung ist am 28. März um 17 Uhr in der Brüderkirche erlebbar.
Eine Woche vor Ostern lädt die Altenburger Kantorei damit zu einer besonderen Passionsbetrachtung ein. Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach ist vielleicht das dramatischste Werk des kirchenmusikalischen Repertoires. Wie kein anderer vermag es Bach sein Publikum in das Passionsgeschehen hineinzuziehen und stellt dabei alle Mitwirkenden vor nennenswerte Herausforderungen. Der Chor zeigt sich extrem wandelbar und fügt sich blitzschnell in verschiedenste Rollen ein: Stellt er gerade noch hoch dynamisch das aufgebrachte Volk dar, so folgen gleich darauf reflektierende, ruhige, aber intensive Choräle. Auch die Solisten gestalten das dramatische Geschehen in vielen Rollen mit und bilden gleichzeitig einen wichtigen Gegenpol in den unendlich tiefdringenden und besonders berührenden Arien. Gerade diese gelungene Mischung aus Dramatik und Besinnung ermöglicht es jedem Hörenden einen besonderen Zugang zur Bedeutung der Passionsgeschichte zu finden und gleichzeitig erstklassige Musik zu genießen.
Gemeinsam mit der Altenburger Kantorei musizieren das Sächsische Barockorchester und die Solisten Martina Müller Saretz (Sopran), Kateřina Kurzweil (Alt), Timo Rößner (Tenor), Anton Haupt (Bass) und Dirk Schmidt (Bass) unter Leitung von Kantor Johann Friedrich Röpke.