Lesung mit Amtsrichter Stephan Zantke

Montag, 2. November 2026
Aufgeschlagenes Buch
Aufgeschlagenes Buch • ©Hermann Traub/Pixabay

Blick in menschliche Abgründe: In seinem Buch „Wenn nur das Böse übrig bleibt“ berichtet der erfahrene Strafrichter von bewegenden und erschütternden Fällen aus deutschen Gerichtssälen.

Was geschieht hinter den Türen deutscher Gerichtssäle? Welche menschlichen Schicksale verbergen sich hinter Strafverfahren und Urteilen? Antworten auf diese Fragen gibt Stephan Zantke, seit mehr als 30 Jahren Amtsrichter in Zwickau, am Montag, dem 2. November 2026, in der Stadtbibliothek Schmölln. Der Bibliotheksförderverein Schmölln lädt um 18:30 Uhr zu einer Lesung mit dem Juristen und Autor ein.

In seinem neuesten Buch „Wenn nur das Böse übrig bleibt“ schildert Stephan Zantke berührende und erschütternde Fälle aus seinem beruflichen Alltag. Als Strafrichter begegnet er tagtäglich außergewöhnlichen Geschehnissen und blickt dabei tief in menschliche Abgründe. Seine Erfahrungen ermöglichen einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Justiz – ehrlich, ungeschönt und nah an den Menschen und ihren Schicksalen.

Ein besonderes Anliegen ist ihm dabei die Perspektive der Opfer. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Strafrichter kritisiert Zantke, dass die Betroffenen von Straftaten im öffentlichen Blick auf Strafverfahren häufig zu wenig Beachtung finden.

Die Lesung verspricht einen spannenden und zugleich nachdenklich stimmenden Abend, der einen Blick hinter die Kulissen der Justiz ermöglicht und zum Nachdenken über Schuld, Verantwortung und den Umgang mit Opfern von Verbrechen anregt.