Öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr

Donnerstag, 19. März 2026
Bundeswehr Panzer 2 • Bundeswehr

Am Donnerstag, 19. März 2026, findet unter Federführung des Panzerpionierbataillons 701 zusammen mit den Rekrutinnen und Rekruten des Aufklärungsbataillons 13, des Panzergrenadierbataillons 391 und des Versorgungsbataillon 131 auf dem Altenburger Markt ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr statt. Rund 500 Rekrutinnen und Rekruten werden an diesem Tag ihr feierliches Gelöbnis ablegen.

Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr auf dem Hauptmarkt. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, der Zeremonie beizuwohnen.

Ein Gelöbnis ist das feierliche Versprechen von Soldatinnen und Soldaten, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. Es stellt für die Rekrutinnen und Rekruten einen wichtigen Schritt in ihrer militärischen Laufbahn dar und unterstreicht ihre besondere Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft.

Rahmenprogramm

Bereits ab 12:45 Uhr besteht auf dem oberen Markt die Möglichkeit, im Rahmen einer Geräteschau Großgeräte und Technik der Bundeswehr aus nächster Nähe zu besichtigen. Soldatinnen und Soldaten stehen dabei für Fragen zur Verfügung und geben Einblicke in ihren Auftrag und ihre Ausrüstung.

Nach aktuellem Stand ist während des Gelöbnisses zudem der Überflug eines Transportflugzeuges vom Typ Airbus A400M vorgesehen. Der Überflug ist durch die zuständigen Stellen genehmigt. In diesem Zusammenhang ist kurzzeitig mit einer erhöhten Geräuschentwicklung zu rechnen.

Hinweise zur Verkehrssituation

Aufgrund der Veranstaltung bestehen am 19. März 2026 im Umfeld des Marktes und auch auf dem Roßplan keine Parkmöglichkeiten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, auf die Parkplätze „Anger“ sowie „Kleiner Teich“ auszuweichen. Zudem wird es in der Innenstadt zu zahlreichen Sperrungen kommen.

Hintergrund

Das Panzerpionierbataillon 701 ist ein Kampfunterstützungsverband und in Gera stationiert. Die Soldatinnen und Soldaten fördern oder hemmen Truppenbewegungen in einem Gefecht. Sie schlagen Schneisen, überwinden Sperren und Gewässer. Das Bataillon bereitet das Gefechtsfeld vor, damit die eigene Truppe sich verteidigen, angreifen oder gezielt ausweichen kann. Zudem unterstützen die Panzerpioniere die Bewegungen der eigenen Truppe unmittelbar im Gefecht, indem sie versteckte Ladungen auslösen oder Kampfmittel räumen.

Zur Fortbewegung nutzen die Soldaten unter anderem den Transportpanzer Fuchs. Für ihren Auftrag verfügen die Panzerpioniere über verschiedene Pioniergeräte. Dazu gehört der Pionierpanzer Dachs, der unter anderem zum Anlegen oder Überwinden von Baumsperren sowie zum Bau von Feldbefestigungen eingesetzt wird. Ein weiteres Großgerät ist der Minenräumpanzer Keiler, mit dem Minensperren unter Panzerschutz schnell geöffnet werden können. Als Gefechtsfeldbrücken kommen das gepanzerte Brückenlegesystem Leguan sowie die Panzerschnellbrücke Biber zum Einsatz. Diese Systeme sind in der Lage, Gräben, Hindernisse und kleinere Gewässer zu überbrücken.

Das Bataillon ging im Jahr 2007 aus dem Pionierbataillon 701 hervor. Seit 2023 ist Herr Oberstleutnant Tobias Kloiber Kommandeur des Panzerpionierbataillons 701. Im Bataillon dienen rund 500 Angehörige. Es besteht aus vier Kompanien.