Mit Giuseppe Verdis „La Traviata“ präsentiert das Theater Altenburg Gera in dieser Spielzeit einen der absoluten Höhepunkte der Opernliteratur.
Das Werk, das zu den meistgespielten Opern weltweit gehört. Im Mittelpunkt steht Violetta Valéry, die in der Glanz- und Glamourwelt von den Männern umschwärmt wird, jedoch längst den Glauben an ehrliche Gefühle verloren hat. Als sie Alfredo begegnet, eröffnet ihr dessen glühende Liebe einen neuen Lebenssinn. Die beiden fliehen in ein Liebesidyll, doch die Verbindung wird durch harte gesellschaftliche Zwänge aufgerieben. Als sich Alfredo in einem öffentlichen Eklat von ihr abwendet, geht Violetta – bereits gezeichnet von einer unheilbaren Krankheit – ihrem Ende entgegen.
Der vor 125 Jahren verstorbene Giuseppe Verdi schuf mit „La Traviata“ ein berührendes menschliches Drama. Es verbindet die Sehnsucht nach Liebe in ewiger Jugend mit der Unerbittlichkeit des körperlichen Verfalls vor dem Hintergrund einer gnadenlosen Gesellschaft.
Die Inszenierung dieses Opernklassikers übernimmt Elena Maria Artisi gemeinsam mit Ausstatterin Mirjam Miller. Das kreative Duo hat bereits in der vergangenen Spielzeit mit Donizettis „Lucia di Lammermoor“ am Theater Altenburg Gera gesellschaftliche Missstände und daraus entstehende Tragik höchst erfolgreich in Szene gesetzt. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von GMD Ruben Gazarian und Kapellmeister Christopher Važan.