Bei einem Symposium der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes e. V. anlässlich des diesjährigen Altenburger Stadtjubiläums beleuchten die Historiker Prof. Dr. Uwe Schirmer, Dr. Alexander Krünes und der Vereinsvorsitzende Gustav Wolf die Geschichte Altenburgs von der ersten Erwähnung bis ins 19. Jahrhundert.
2026 feiert Altenburg das 1050-jährige Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung. Aus diesem Anlass wirft auch die Geschichts- und Altertumsforschende Gesellschaft des Osterlandes im Rahmen eines Symposiums einen Blick zurück in die bewegte Geschichte der Stadt. Impulse zur Stadtgeschichte geben bei dieser Veranstaltung Gustav Wolf, der seinen Fokus auf die Zeit von der ersten urkundlichen Erwähnung bis hin zur Zeit Barbarossas legen wird. Der zweite inhaltliche Schwerpunkt wird auf der Zeit des Spätmittelalters sowie der frühen Neuzeit liegen und von Prof. Dr. Uwe Schirmer illustriert. Dabei wird auch der Altenburger Prinzenraub historisch eingeordnet. Den Abschluss des Symposiums bildet der Beitrag von Dr. Alexander Krünes. Er wird sich insbesondere dem 18. und 19. Jahrhundert widmen und dabei auch auf die Geschichte Altenburgs als Residenzstadt eingehen.
Bei einem Glas Wein bietet sich anschließend die Gelegenheit für weitere Gespräche.
Die Referenten des Abends sind einschlägig mit der thüringischen bzw. Altenburger Geschichte vertraut. So hat Prof. Dr. Uwe Schirmer als Lehrstuhlinhaber für Thüringische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena umfangreich als Autor und Herausgeber publiziert. Dr. Alexander Krünes ist Stadthistoriker in Gotha. Sein Forschungsschwerpunkt liegt ebenfalls auf der thüringischen Landesgeschichte. Zudem ist er Autor mehrerer Schriften. Gustav Wolf ist Vorsitzender der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes e. V. und Kenner der Altenburger Stadtgeschichte. Er hat zu historischen und archäologischen Themen publiziert.