Informationskampagne des Sozialministeriums ist gestartet

7. Oktober 2026

Das Thüringer Sozialministerium will mit der Informationskampagne „Gemeinschaft ist Programm.“ auf die zahlreichen Projekte aufmerksam machen, die durch das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben“ (LSZ) gefördert und damit ermöglicht werden. Zum gestrigen Kampagnenstart hat Landrat Uwe Melzer zusammen mit dem Sozialplaner des Landratsamtes, Cornelius Dietrich, zwei Projekte besucht, die im Rahmen des LSZ im Landkreis umgesetzt werden.

Landrat Uwe Melzer mit Julia Koslowski (Mitte) und Karolin Lauckner im Familienzentrum.

Am Vormittag waren Landrat und Sozialplaner im Altenburger Familienzentrum beim PEKiP-Kurs zu Gast. Dieser wird geleitet von der Pädagogin Karolin Lauckner. Zusammen mit der Leiterin des Familienzentrums Julia Koslowski und den anwesenden Müttern kam der Landrat ins Gespräch über das wertvolle Angebot. Der Kurs ist nicht nur eine gute Gelegenheit, mit-einander in Kontakt zu kommen. Er fördert auch die motorische, sensorische und kognitive Entwicklung der Säuglinge im ersten Lebensjahr. Das ist Prävention, von der die Kleinen und die Großen langfristig profitieren.

Landrat Uwe Melzer (l.) mit Dorfkümmerin Kerstin Hammerl im Seniorenclub in Rositz.

Zur Mittagszeit ging es dann nach Rositz. Die dortige Dorfkümmerin Kerstin Hammerl veranstaltet im Seniorenclub wöchentlich einen Spieletreff. Die anwesenden Seniorinnen waren bester Stimmung und sich einig, dass dieser Treff für sie ein Höhepunkt jeder Woche ist. Der Termin ist durchweg im Kalender eingetragen und wird nur ungern verpasst. Denn auch hier gilt: Der Austausch, das Zusammenkommen und in Gemeinschaft sein sind so wertvoll und wichtig für die Menschen im Landkreis. Dank der nunmehr insgesamt 15 Dorfkümmerer im gesamten Altenburger Land ist das möglich. Die Dorfkümmerer helfen darüber hinaus auch bei alltäglichen Dingen wie dem Einkauf, einem Arztbesuch oder dem Ausfüllen von Formularen. Und sie unterstützen Vereine und andere Aktive vor Ort.

„Vieles von dem, was durch das Landesprogramm ermöglicht wird, ist selbstverständlich geworden – gerade, weil es verlässlich da ist. Mit unserer Kampagne wollen wir zeigen, welche Menschen und Angebote dahinterstehen und welchen Beitrag sie für das Zusammenleben in unseren Städten und Landkreisen leisten“, so Thüringens Familien- und Sozialministerin Katharina Schenk. Thüringenweit werden mehr als 600 Projekte und Maßnahmen umgesetzt – von Familienzentren und Begegnungsstätten über Seniorenbüros, Beratungs- und Unterstützungsangebote bis hin zu Familienlotsen und weiteren Angeboten für Menschen unterschiedlicher Generationen.

Das Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen verfolgt einen bewusst regionalen, bedarfsorientierten Ansatz. Landkreise und kreisfreie Städte entscheiden auf Grundlage ihrer jeweiligen integrierten Sozialplanung, welche Angebote und Strukturen in ihrer Region gebraucht und unterstützt werden. Allgemeine Informationen zum Landesprogramm stehen unter www.lsz-thueringen.de zur Verfügung.