Winterwetter hat den Kreisstraßen erheblich zugesetzt
Der zurückliegende Winter hat auf den Kreisstraßen im Altenburger Land deutliche Spuren hinterlassen. Schnee, Kälte und vor allem der permanente Frost-Tau-Wechsel haben vielerorts für Risse und Schlaglöcher gesorgt.
Während die Kreisstraßenmeisterei nach dem Winter 2024/2025 überwiegend Schlaglöcher registrierte, fällt das Resümee dieses Jahr etwas anders aus: Während sich Schlaglöcher nur vereinzelt gebildet haben, sind aktuell auf vielen Streckenabschnitten sich auflösende Fahrbahnoberflächen und Ablösungen vorhandener Asphaltflicken festzustellen. Die genaue Schadenshöhe lässt sich noch nicht beziffern, doch schätzt Christian Küchler, Chef der in Mockern ansässigen Kreisstraßenmeisterei, die erforderliche Reparatursumme höher ein als im letzten Jahr, weil mehr Material zum Ausbessern verbaut werden muss. Besonders hohe Schäden sind etwa in Großbraunshain und in Kleinstechau, zwischen Dobitschen und Oberkossa sowie in Trebanz zu verzeichnen. „Gerade diese Straßenabschnitte sind in die Jahre gekommen, ihr Zustand ist schlecht. Eine grundhafte Reparatur ist aus wirtschaftlicher Sicht nicht realisierbar, der Umfang wäre einfach zu groß. Wir können die entsprechenden Stellen hier nur mit Asphalt ausbessern“, so Küchler. Seine Mitarbeiter sind mit solchen Arbeiten dieser Tage auf vielen Kreisstraßenabschnitten beschäftigt.
In der Kreisstraßenmeisterei hat man dem Winter noch nicht so ganz „Adieu“ gesagt. Zwar sind die Schneezäune entlang der entsprechenden Straßenabschnitte bereits abgebaut, aber von den sieben Winterdienstfahrzeugen stehen aktuell noch fünf voll ausgerüstet parat, um für den Fall der Fälle zum Streuen und Schneeschieben auszurücken.
Apropos: Mit 700 Tonnen Streusalz hat die Kreisstraßenmeisterei im Winter 25/26 fast doppelt so viel gebraucht, wie in der Saison zuvor.
